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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BULLETSIZE

BULLETSIZE

THE APOKALYPSE (39:31 min.)

EIGENPRODUKTION / SCHWEDEN-IMPORT
Das schwedische Quartett Bulletsize rotzt mit dem selbstproduzierten Full Length-Album „The Apokalypse“ einen neuen Output raus, der den gleichen Titel trägt wie die im letzten Jahr erschienene EP. Aufgrund auftretender Irritationen irgendwie eine blöde Idee, auf der anderen Seite erhält das Album alle vier Tracks (als Neueinspielungen), die auch schon auf der gleichnamigen EP vertreten waren. Wer die Schweden kennt weiß, dass Bulletsize harten Thrash mit noch härterem modernen Death Metal vermischen, bei dem die Melodiebögen aber gelungene Akzente zu setzen wissen. Dieser Stilmix hat mir immerhin so gut gefallen, dass ich für die EP 7,5 Punkte vergeben habe. Gibt es nun Unterschiede zwischen Full Length und EP? Oh ja, die gibt es, leider nicht immer zum Vorteil. Aber betrachten wir das einzeln. Schon auf der EP war zu erkennen, dass die Schweden gerne mal rasende Parts mit flinken Gitarren und Double Bass einsetzen und auch vor der einen oder anderen Blast-Attacke nicht zurückschrecken. Bei insgesamt zehn aufgeommenen Stücken wird das nur umso deutlicher. Auch wenn beispielsweise „From Ashes“ einen zurückhaltenden, fast relaxten Zwischenpart beinhaltet, so täuscht dies nicht darüber hinweg, dass die Death Metal-Einflüsse mittlerweile doch stark die Oberhand über den Thrash-Anteil gewonnen haben. Und so finden sich neben dem modernen, aggressiven Death Metal auch ab und an Aspekte der alten Schule. Was mir sehr gut gefällt ist, dass man sich nicht gescheut hat den Track „Alone In The Dark“, der schon auf der EP aufgrund seiner melodiösen Gangshouts ein Highlight war, umzukrempeln. Auf der neuen (Album)Version werden die vier Musiker durch eine weibliche Stimme ergänzt, die mit klarer Stimme den aggressiven Part von Sänger Andreas Persson hervorragend ergänzt. Das ist weder neu noch originell, verpasst dem Song aber einen tollen Touch. Gelungen! Insgesamt mausern sich Bulletsize damit zu einer guten, wenn auch nicht überdurchschnittlichen
Band in der Schnittmenge aus modernem Death und Thrash. Leider muss man den Mix als mittlere Katastrophe bezeichnen, denn was da aus den Boxen kommt ist viel zu leise abgemischt und nimmt den Songs wahnsinnig viel von ihrer Energie und Durchschlagskraft. Ein solcher Mix von einem nur halbwegs professionell arbeitenden Studio ist schlichtweg als Frechheit zu bezeichnen und kostet die Band leider Abzüge in der B-Note. Deshalb nur sieben Punkte. http://www.bulletsize.se / http://www.bulletsizemusic.com
7/10 - SBr


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