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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: ROSE FUNERAL

ROSE FUNERAL

GATES OF PUNISHMENT (43:58 min.)

METAL BLADE /
Mit Rose Funeral darf ich ein weiteres Debüt feiern, hatte ich doch nichts mit den ersten beiden Alben der Amis zu tun. Die Vorfreude hat sich dann auch tatsächlich ausgezahlt, denn „Gates Of Punishment“ hat mich überrascht und umgehauen. Geht man einerseits wie mit der Brechstange los, weiß man andererseits ganz klare Akzente zu setzen, die man nicht nur nicht erwartet hat, sondern den Song in ein ganz anderes Licht zu rücken scheinen. Es mag Ironie der Band sein, dass man einerseits brachialen, melodischen Death Metal zelebriert, andererseits melodische Harmonien aus dem Ärmeld zaubert und diese Gegensätze auch noch so zusammenfügt, als ob sie füreinander gemacht sind. Der Kreativität der Band scheinen keine Grenzen gesetzt, ihre musikalische Bandbreite scheint unermesslich und braucht Raum für ihre Entfaltung, wobei „Gates Of Punishment“ wie geschaffen ist, aus dem typischen Korsett auszubrechen und zu mehr zu werden, als nur ein Melodic Death Metal Album. Zu dieser Freiheit gehört auch, dass man sich der klassischen Sängerin Kate Alexander bedient, die mit ihrem Gesang ’Malignant Amour’ eine eigene Note verpasst, als ob man das mit vielen Blasts und massiven Breakdowns nicht eh schon erreicht hätte. Als weiteren Gastbeitrag darf man sich auf Steve Tucker von Morbid Angel freuen, der in ’False Divine’ mitgewirkt hat. Auf „Gates Of Punishment“ wirkt nichts wie gewollt und nicht gekonnt, sondern alles scheint so zu wirken, wie es auch wirken sollte. Es gibt keinen Bruch und keinen Makel, man muss für sich nur eintscheiden, ob man vom Geschmack her die von der Band in Anspruch genommene Freiheit teilt – oder eben nicht. Für mich ist „Gates Of Punishment“ mit das Death Metal Album des Jahres 2011. Must have!!!
9/10 - RB


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