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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLACK TIDE

BLACK TIDE

POST MORTEM (43:16 min.)

SPINEFARM /
Ich weiß es noch, als wär´s gestern gewesen, dass mich 2005 bei einem Live-Konzert die Bands weniger interessiert haben als die als Pausenfüller laufende Debüt-Scheibe von Bullet For My Valentine. Dass die Waliser inzwischen beinahe in der Bedeutungslosigkeit versunken sind, ist aber nicht weiter tragisch, so lange es noch Bands wie Black Tide gibt, die deren Erbe fortführen und zu ähnlichen Reaktionen führen könnten, wie sie mir damals widerfahren sind. Denn die Zutaten bei beiden Gruppen sind recht ähnlich: ein charismatischer und stimmgewaltiger Sänger, der nicht nur shouten sondern auch wirklich singen kann, ein angeborenes Gespür für mitreißende und vielseitige Melodien und die Fähigkeit, sowohl ältere Metaller als auch junge – und wohl vor allem weibliche – Fans für ihre Musik zu begeistern. Bei den ersten beiden Songs, „Ashes“ und „Bury Me“ drängen sich zudem auch immer wieder Trivium oder neuere All That Remains als Vergleiche auf, was die Qualität der Band nur unterstreicht. Die Verbindung von harten Bay Area-Klängen mit einschmeichelnden Gesangslinien ist zwar nicht mehr neu, aber mehr als solide ausgeführt und daher ohne Einschränkungen als „absolut gelungen“ zu bewerten. Leider scheint der Band ab dem kitschigen „Fight Till The End“ ein wenig die Puste auszugehen, denn danach plätschert „Post Mortem“ eher so an einem vorbei anstatt ordentlich die Sau rauszulassen. Erst „Walking Dead Man“ kann der Platte dann kurz vor Ende wieder Leben einhauchen und punktet durch eine vorzügliche Gitarrenarbeit, die den Song sofort zu einem aggressiven Ohrwurm macht, bevor „Into The Sky“ den positiven, balladesken Schlusspunkt unter ein nicht in allen Belangen überzeugendes, aber Hoffnung machendes Album setzt. 6 von 10 Songs gut gelöst gibt auch daher aufgrund des positiven Gesamteindrucks 7 von 10 Punkten. So einfach ist das.
7/10 - CW.


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