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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BYFROST

BYFROST

OF DEATH (37:44 min.)

AFM /
Black Metal aus Norwegen muss nicht unbedingt nach Immortal klingen - kann es aber, wie "Of Death" des Trio Infernale namens Byfrost aus Bergen beweist. Besonders Frontmann und Gitarrist HeavyHarms erinnert dabei mit seinem kratzigen Organ immer wieder an Abbath, was die Sache aber keinesfalls schlechter macht. Überhaupt kann man den drei Schwarzkitteln bei ihrem zweiten Album nicht wirklich etwas vorwerfen. Die Atmosphäre ist nordisch frostig und feindselig, wie es sich gehört und spielerisch sind HeavyHarms, R.I.P.Meister und Alkolust (wer denkt sich eigentlich immer diese Pseudonyme aus?) zahlreichen Bands, die bereits länger existieren, um einiges voraus. Neben obligatorischen, rasend schnellen Nummern wie "Full Force Rage", wo der Name dank eines gnadenlos knüppelnden Schlagzeugs Programm ist, ist als Gegenpol dazu mit "Sorgh" auch ein knapp sechs Minuten langes Instrumentalstück auf der Platte, das trotz seines recht simplen Rhythmus in der Lage ist, den Hörer in seinen Bann zu ziehen. Aus dem Rahmen fällt auf jeden Fall das langsam startende und sich dann zu einem unbarmherzigen Nackenbrecher steigernde "Eye For An Eye", und zwar dank des zweistimmigen und teils klaren Gesangs, welcher den Song von allen Übrigen abhebt und ihn zum überragenden Stück macht. Kurz dahinter in der Punkteskala kommt das abschließende "All Gods Are Gone", welches einfach eine grandiose Atmosphäre besitzt und passend zum Titel die totale Hoffnungslosigkeit transportiert. Insgesamt lässt sich konstatieren, dass Byfrost mit "Of Death" ein richtig geiles Scheibchen norwegischen Schwarzmetalls fabriziert haben, welches sich zwar stark an den übergroßen Vorbildern orientiert, aber dabei immer wieder versucht auch eigene Akzente zu setzen.
8/10 - CW.


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