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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BRIAN ROBERTS ....

BRIAN ROBERTSON

DIAMONDS AND DIRT (58:36 min.)

STEAMHAMMER / SPV
Seine musikalische Laufbahn ist sowohl interessant als auch wechselhaft: angefangen als frühes Mitglied von Thin Lizzy, Gründer der posigen Rockband Wild Horses und danach kurzzeitig Mitglied bei Motörhead, was ihm bei einem Auftritt fast den Kopf gekostet hätte, hatte es doch ein Hells Angels Mitglied aufgrund seines Outfits (grüne Satinhose und Balletschühchen) auf ihn abgesehen. Heuer liegt sein Solo-Album auf dem Tisch, das im Gegensatz zu seinem bisherigen Schaffen eher zahm wirkt. Dreizehn Beiträge in 80er-Jahre Stadion-Rock-Manier mit traumhaften Vocals und Ohrwurm-Refrains. Natürlich hat man den Biss nicht ganz verloren und rettet mit "It`s Only Money" einige alte Fans ins neue Boot. Gediegen bluesige Gitarrenläufe und schweißtreibende Backline. Auch die Vocals werden rauer eingesetzt. Nicht ganz gefällt mir der weibliche Backing-Chor. Erdiger Blues setzt sich auf "Mail Box" fort und bedient die ehrlichere Schiene. Doch es geht auch anders. Bei "Ain`t Got No Money" gibt es Southern-Rock mit einem Touch Rock `n` Roll. "Running Back" erinnert ein wenig an die ausschweifenden Nummern von Foreigner. Mit "Texas Wind" dürfen wir auf einen nichtssagenden Filler zurückgreifen, der aber gleich vom Rocker "Devil In My Soul" glattgebügelt wird. Es sind Songs wie "Do It Till We Drop", die das Niveau steigen lassen und die musikalische Kunst von Brian Robertson in das richtige Licht setzen. "That`s All" kann noch mal richtig punkten. Wer hier jetzt eine Charthitschmiede erwartet, liegt etwas daneben, aber die hausgemachte Musik ist einfach cool und perfekt in Szene gesetzt. Gute Rockfestival-Atmosphäre. "Running Back" setzt ein zweites Mal ein, mit einer gänzlich anderen Stimmung. Die "Slow-Version" geht bluesig runter wie Öl.
8/10 - SBk.


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