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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MALISON ROUGE

MALISON ROUGE

SAME (38:38 min.)

INNER WOUND /
So, nach dem ganzen Sermon der letzten Wochen endlich mal wieder eine Band, natürlich aus Schweden, die anwechslungsreichen und spannungsvollen Metal spielt. Das selbstbetitelte Album ist mit fast vierzig Minuten und nur acht Beiträgen kurz und knapp, hat aber somit auch keine Filler im Programm. Mit dem Produzenten hatten die Jungs Glück und konnten Mats Levén (ex-Yngwie J. Malmsteen, Treat) ergattern. Man muss es ihnen zugestehen, die vier Skandinavier haben es wirklich geschafft die Brücke zwischen Queensryche und Fates Warning zu schlagen. Und das in einer kompetenten Weise, die sich nicht anbiedert oder den großen Klon raushängen lässt. Sänger Zeb hat ein wundervolles Organ, das sehr facettenreich eingesetzt wird und den einzelnen Songs die jeweilige Stimmung einzuhauchen weiß. Das reicht von emotionalen, balladesken Highlights bis hin zu den perfekten Screams. Oder gar alles in einem Song wie bei "Scars", dem wahrscheinlich besten Track des Albums. Ansonsten ist man bedacht den Power-Metal stets mit progressiven Ansätzen zu bestücken, ohne sich hierbei zu verfrickeln. Da setzen sich Elemente von Kamelot und Conception durch und bereichern den Sound ungemein. "We Are All Born Sinners" bringt einen leichten Wandel in Richtung New Wave Of British Heavy Metal, aber absolut geil in Szene gesetzt. "Everything Fades" ist ein weiteres Wunderwerk und kann getrost empfohlen werden. Und da plötzlich alle Metaller Fans von Crimson Glory geworden sind (hätte Midnight zu Lebzeiten mehr gebracht), sollte man Malison Rouge mehr Aufmerksamkeit schenken, damit sie nicht auch den Geheimtipp-Status innehalten, den Crimson Glory ewig besaßen. Ein Song wie der coole Opener "Friend Or Foe" sollte da hilfreich sein. Meine persönlichen Favoriten lauten derweil "My Mistakes", eine herrliche Power-Ballade und das von Queensryche beeinflusste "The Griever". Nur geil!!!
9,5/10 - SBk.


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