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ALLE REVIEWS :: Index: 'A' :: ALTAR OF PLAG ....

ALTAR OF PLAGUES

MAMMAL (51:58 min.)

CANDLELIGHT /
Bislang hat es das Dark-Ambient / Black Metal-Trio aus Cork/Irland, von denen sich Sänger und Gitarrist James O´Ceallaigh auch um Synthie-Programmierungen und Samples kümmert, auf ein Demo, drei Eps und ein Album gebracht. Die vier ineinander übergehenden Tracks ihres zweiten Longplayers ergießen sich jeweils zwischen acht und achtzehn Minuten wie Lava aus den Boxen und verleihen der Scheibe eine wohltuende Doom-Schlagseite. Zu Beginn des ersten Stückes „Neptune Is Dead“ werden Abwasserrohre tiefster Katakomben behämmert, bevor das Double-Bass-Getrümmer die Gewölbe pulverisiert. Immer wieder sorgen Slow-Parts für Entspannungspausen, bis man von Ur-Growls, die nie zu weit im Vordergrund stehen, wieder aufgerüttelt wird. Gitarren schraddeln wie ein Strom aus Tränen, in dem bei „Feather And Bone“ die fluchende Keifstimme vom Basser Dave Condon zu ertrinken scheint. Insgesamt kommt die ganze Epik nicht so transparent wie bei Triptykon, jedoch wesentlich greifbarer als bei ihren unzählbaren französischen Genre-Mates. „Mammal“ erzeugt eine ergreifende Untergangsszenerie, die umwölbt und einnimmt. Man wird von warmen Urgewalten so mitgerissen und sanft durch dunkle Strömungen gedrückt, dass der Finger nach einundfünfzig Minuten zur Repeat-Taste will, um von dieser Scheibe gleich noch einmal nach unten gesogen zu werden.
8/10 - JX.


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