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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLINDEAD

BLINDEAD

AFFLICTION XXIX II MXMVI (46:12 min.)

MYSTIC /
Wenn man nicht gerade weiß, dass Blindead musikalisch eher im Progressive Metal verankert sind, kann man aufgrund des Bandnamens und der Tatsache, dass der Kopf der polnischen Formation Ex-Behemoth Gitarrist Mateusz Smierzchalski ist, eher darauf tippen, dass es sich um eine Death Metal Combo handeln könnte. Dass man aus der extremeren Ecke kommt, lässt sich jedoch nicht verbergen und kennzeichnet auch die Musik. Die Mischung aus atmosphärischen und harten Parts verleiht dem Werk einen düsteren Charakter, denn man ist in ständiger Erwartung der nächsten Eruption, eines weiteren aggressiven Ausbruchs, was die dauerhafte innere Anspannung erklärt. In dieser Form funktioniert bereits der Opener ’Self-Consciouness Is Desire And’, der mit plätschernden Tropfen und Kontrabass noch eine falsche Fährte legt, während ’After 38 Weeks’ eher der ruhige Song ist, der einen aufgrund der Erwartungshaltung wie ein Puma vor dem Sprung erstarren lässt. Weiter geht es mit ’My New Playground Became’, wieder eine Spur härter, aber irgendwie gemäßigt. ’Dark And Gray’ kommt mit verzerrtem Gesang und ist mit vielen harmonischen Klängen durchsetzt, gegen Ende klingt alles nur noch verzerrt und irre. ’So It Feels Like Misunderstanding When’ ist wieder auf Versöhnung getrimmt, die harten Vocals treffen auf harmonische und eingängige Instrumentierung und der Song klingt atmosphärisch aus. ’All My Hopes And Dreams Turn Into’ leitet mit Kinderstimmen ein, die eineBild von Spielplatz, Spaß und Ausgelassenheit vermitteln, während der Song in der Folge gemäßigt vor sich hinwabert und den Ausbruch schön langsam aufbaut, immer weiter hinauszögert, um ihn dann fließend rauszulassen. „Affliction XXIX II MXMVI“ ist konzeptionell aufgebaut, die Songs verschmelzen ineinander und lassen das Album zusätzlich als Einheit erscheinen. Es ist mit einer dichten, düsteren Atmosphäre versehen und spielt mit den Emotionen. Klanglich hat man sich einiges einfallen lassen und bietet nicht nur Abwechslung, sondern auch Eingängigkeit und Härte, was der abschließende Titeltrack noch mal schön zusammenfasst.
7,5/10 - RB.


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