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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BATTLELORE

BATTLELORE

DOOMBOUND (54:12 min.)

NAPALM /
Also, Partymusik ist das jetzt nicht! Das war mir bereits nach wenigen Minuten des Hörens bewusst, in denen der Opener „Bloodstained“ der neuesten Veröffentlichung der finnischen Band Battlelore aus meinen heimischen Boxen schallte. Nein, Epic/Symphonic Metal haben sich die sieben Jungs und Mädchen aus Finnland auf ihre Fahne geschrieben. Und das haben sie auf ihrem mittlerweile sechsten Studioalbum „Doombound“ schon sehr stilvoll umgesetzt. Da sind bombastische Chöre und vom Keyboard kommende Orchester in harmonischem Einklang mit düsteren, druckvollen Gitarrensounds zu hören, was durchaus atmosphärisch wie auch produktionstechnisch gut zu gefallen weiß. In meist ruhigem Tempo wird in elf Songs die Geschichte vom Helden Túrin Turambar aus J.R.R. Tolkiens „Die Söhne Húrin´s“ erzählt. Soweit das Positive… Natürlich lässt sich nicht darüber streiten, ob sich tiefe Growls, wie sie Sänger Tomi Mykkänen hier Ork-like von sich gibt, nicht schon längst als musikalisches Stilmittel im Metal etabliert haben. Aber eine Band mit dem Anspruch epischen, symphonischen Fantasy Metal zum Besten zu geben, sollte vielleicht auch einen dazu passenderen Gesang wählen. Auch Kaisa Jouhkis weibliche, als Gegenpart dienende Stimme in diesem Beauty and the Beast Duett, ist zwar atmosphärisch gut eingebettet, aber leider zu durchschnittlich um restlos überzeugen zu können. Dennoch wäre das ja gar nicht mal so tragisch, wenn es Battlelore gelungen wäre, auf Songwriter-Ebene Akzente mit Wiedererkennungswert zu setzen. Nur leider fehlt mir hier komplett die Eingängigkeit in den Stücken. So plätschert das gesamte Album vor sich hin; zwar schön, aber ohne mich auch nur einmal, selbst nach dreimaligem Abspielen, bei den Eiern packen zu können. Die wenigen Highlights, die mich kurz haben aufmerken lassen, sind dementsprechend schnell erzählt, als da wären „Iron Of Death“, „Men As Wolves“ und das in der Landessprache gesungene und sich dadurch interessant abhebende „Kärmessurma“. Alles in allem ist „Doombound“ ein Werk, bei dem kaum was bei mir hängen blieb, welches mir aber dank der guten Produktion, dem handwerklichen Können, der Instrumentalisten und der Tatsache, dass ich es überhaupt dreimal anhören konnte, immerhin fünf Punkte wert ist.
5/10 - OS.


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