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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MR. BIG

MR. BIG

WHAT IF... (50:54 min.)

FRONTIERS /
Alte Heroes zu besprechen hat etwas Wehmütiges. Schon vor dem ersten Ton hofft man inständig, dass sich der Aufwand gelohnt hat und man eine Reise in die Vergangenheit macht. Ist es nicht ganz der Fall, sucht man verzweifelt nach einigen Referenzen, mit denen man eine halbwegs vernünftige Rezension begründen kann, um die Band nicht ins Nirvana zu jagen. Und wenn alles in die Hose geht, ist man fast persönlich beleidigt und lässt den Stress des Tages an den Musikern aus. Zudem hat man heimlich den Wunsch ein anderer hätte den Zuschlag für die Besprechung bekommen. Mr. Big, das große melodische Schlachtschiff der endenden Hairspray-Welle, sind wieder in Original-Besetzung am Start und haben satte zwölf Tracks eingezimmert. Das Erste, was mir gewahr wird, ist, dass einige Songs wie etwa "Nobody Left To Blame" und "Still Ain`t Enough For Me" eher durch die gewohnt gekonnte Leistung von Basser Billy Sheehan und Gitarrero Paul Gilbert ins Gehör fahren, anstatt durch Chartcharakter-Qualität zu bestechen. Auch mit der Anbiederung an den harten Blues, "Once Upon A Time", bleibt man im Schlamm stecken. Die Halbballade "Stranger In My Life" ist da schon eher genau das Kaliber an Songs, die der Fan heutzutage von der Band erwarten wird. "American Beauty", der herrliche Up-Tempo-Kracher, stellt die Jungs in alter Frische dar und zeigt ,was die vier Rocker wirklich drauf haben, wenn sie bereit sind alles zu geben. Der Opener "Undertow" dient seit Wochen als Leckerli zum Ausharren des Release-Dates, wirkt aber trotz starker Melodiebögen eher unspektakulär. "As Far As I Can See" und das gelassene "All The Way Up" gehören wieder zum besseren Programm. Da werden Erinnerungen wach. Eric Martin, Sänger und Charmebolzen, weiß sein Organ immer noch süffisant einzusetzen. Somit sitzen Mr. Big zwei Jahre nach der Reunion und zehn Jahre nach ihrem letzten Album irgendwie zwischen den Stühlen. Kein Wunder, sind die restlichen Songs doch eher Standardware und prägen nicht den großen Stil der Band. Ich hätte ein bisschen mehr erwartet, zumal der Druck ähnlicher Bands mittlerweile mehr als stark ist.
6/10 - SBk.


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