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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MINDFLOW

MINDFLOW

WITH BARE HANDS ( min.)

NIGHTMARE /
Ich gehe mal davon aus, dass sich der Name Mindflow bei jedem, der „Mind Over Body“ gehört hat, im Kopf festgebrannt hat. Leider kann ich das Gefühl nicht mehr so lebendig beschreiben, als ich die CD das erste Mal in den Schuber gelegt habe, um die neue Scheibe „With Bare Hands“ zu hören. Im Vergleich zu dem 2006 noch vorliegenden üppigen Digipak gibt es jetzt einen profanen Download, den man sich erst mal auf CD brennen muss, um überhaupt annähernd in Gefühlsgefilde wie anno 2006 zu kommen. Was unterm Strich bleibt, ist auf jeden Fall die Vorfreude, wobei diesmal die Erwartungshaltung eine Rolle spielt, da ich vor gut fünf Jahren für „Mind Over Body“ die Höchstnote gezogen habe. Doch ich bin genügsam, denn „With Bare Hands“ muss nicht die volle Punktzahl abräumen, es darf aber definitiv nicht enttäuschen, was die Hürde nicht minder nach unten revidiert. Der Einstieg ist mit ’Break Me Out’ schon recht verheißungsvoll und der Opener ist gut gewählt. ’Reset The Future’ ist aggressiv und geht kräftig nach vorne, Mindflow wollen anscheinend richtig abrocken und kommen wesentlich kürzer auf den Punkt, die progressiven Ausflüge wurden anscheinend reduziert. ’Breakthrough’ ist ein ruhigeres Stück, das wieder von einem treibenden Song abgelöst wird. Auch der Titeltrack ist ein kurzes und knackiges Vergnügen und man bekommt bestätigt, dass Mindflow anno 2011 nicht mehr mit der Band vor fünf Jahren zu vergleichen sind, was den progressiven Einschlag betrifft. Dafür agiert man mehr in Richtung Metal, hat eine melodische, heavy Ausrichtung und lässt sich auch mal, wie im Titeltrack, von Nu-Metal-Elementen treiben. Mindflow haben sich also dahingehend weiterentwickelt, dass man stilistisch offener, experimentierfreudiger geworden ist, wobei die musikalische Basisarbeit klar erkennen lässt, dass man nicht auf der faulen Haut lag, sondern viel live gespielt hat und handwerkliches Können sowie Routine die Grundlagen für ein solides Metal-Album sind. Fans der frühen Stunde von Mindflow werden sich etwas umorientieren, denn der Vergleich mit Dream Theater oder Pain Of Salvation hinkt jetzt deutlicher, dafür sind Mindflow Metal mit einigen neuen Facetten unterwegs: roh, kraftvoll und eigenständig. „With Bare Hands“ ist also für alle Metaller, zu denen natürlich auch die Proggies gehören, die gutem Metal grundsätzlich nicht abgeneigt sind.
7,5/10 - RB.


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