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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RAT CITY RIOT

RAT CITY RIOT

BETTER THAN NOTHING (31:00 min.)

I HATE PEOPLE /
Knapp über eine halbe Stunde Spielzeit ist heutzutage selbst für eine Punkband eine kleine Ohrfeige. Selbst dann, wenn es sich insgesamt um elf Beiträge handelt. Die Amis gehören mit ihren fünf Releases fast schon zu den alten Hasen der neuen Generation. Sie sind gerade auf Tour, um ihr neues Album zu promoten. Doch die Jungs machen es einem nicht ganz so leicht, sie lieb zu haben. Mit zwei handelsüblichen Songs, "Save Your Soul" und "Better Than Nothing", beginnt ihre aktuelle Odyssey nicht gerade spektakulär. Doch dann hämmern sie den Hit "Long Run" durch die Gehörgänge, das lässt die Party steigen. Leider holt einen der nächste Beitrag "Dirty Rotten Games", samt Motörhead-Einschlag, wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Ein weiteres Mal schlägt der Glückshammer bei "Waiting Room" zu. Der kleine Stampfer entwickelt mit jedem weiteren Durchgang die besten Qualitäten. Immer wieder packend ist die Whiskey durchtränkte Kratzstimme von Fronter Noah Bricker, der mit den Neuzugängen Kevin Grossman (ex-Bonecrusher) an der Gitarre und Basser Kevin Abrams glänzen kann. Doch bei allen rauen Elementen und derben Späßen ist diese Formation am stärksten, wenn sie Melodien einsetzt, denn dann erinnert man kräftig an Rancid. Vorteilhaft wirkt ebenfalls der häufige Einsatz von Crew-Gesängen mit Mitgröhl-Parts. Das wird live der Renner schlechthin. Auf dem zweiten Teil von "Better Than Nothing" legen die fünf Street-Punks mit Songs wie "Counterfeit" und "Trapped" eine Schippe Dreck und Tempo drauf. Leider bewegen sie sich damit gerade mal etwas besser als das Mittelmaß es vorschreibt. "Foot To The Floor" im rasenden Speed-Paket bietet noch mal das volle Programm kultvoller Punk-Musik. Manchmal darf es auch richtig viel Dampf sein. Nach den offiziellen zehn Tracks finden geduldige Hörer den Hidden Track "Looking For Freedom", eine Cover-Version von David Hasselhoff, die im Straßenköter-Sound nicht einen Deut besser ertönt als im Original. Auch ein Scheißsong bleibt ein Scheißsong…
7/10 - SBk


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