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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLED DRY

BLED DRY

THIS WORLD IS HELL (41:13 min.)

TERRASOUND /
Lange haben Kollege Sven Bernhardt und ich diskutiert, ob es sich bei dieser Death-Metal-Band um einen Drum-Computer oder einen beinharten Drummer handelt. Ich lasse mich höchstens zu Fifty/Fifty überreden. Manche Passagen sind mir einfach zu infernalisch schnell. Eigentlich stammt dieses extreme Debütwerk von einem Duo: Michael Brugger (Vocals) und Bernd Brodträger. Der Rest kommt von Gast- und Sessionmusikern. Und der Rest ist tierisch brutal! Hier finden alle gängigen Formen des noisigen Metal Platz. Death-Metal mit offenen Grenzen zum Black-Metal und einigen Core-Variationen. Die größte Abwechslung, wenn man denn so will, kommt tatsächlich vom Fronter, der sich mit gewaltigem Aufwand durch eisige Screams, tiefe Growls und ewiges Gegrunze und Gegurgel ackert. Die musikalische Geräuschkulisse wirkt oftmals pulverisierend und gnadenlos schnell. Aber auch hier bieten ein paar Keyboardpassagen und Stampfattacken etwas wie "Pausen" an. Die aus Österreich stammende Truppe hat das Glück ein fettes, druckvolles und dennoch glasklar produziertes Paket vorweisen zu können, das alles in Grund und Boden ballert. Eine sehr moderne Ausgabe des Death-Metal, die häufiger an meine geschmackliche Grenze stößt. Die getriggerten Drums sind einfach zu viel des Guten. Außerdem liegen zu viele Effekte auf dem Gesang. Das gibt einen klinischen Effekt, der häufig die Nerven strapaziert.
6/10 - SBk


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