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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BONFIRE

BONFIRE

BRANDED (48:44 min.)

LZ /
Da werden wir Herrn Lessmann, Sänger dieser Formation, wohl Glauben schenken müssen, dass der Vorgänger so bombig eingeschlagen ist. Ich zumindest kenne niemanden persönlich, der "The Räuber" in den Regalen stehen hat. Doch keine Angst, liebe Leute, mit "Branded“ drehen die alten Rocker das Schiff wieder in Richtung "Back to the Roots". Die Band aus Bayern feiert ihr fünfundzwanzigjähriges Jubiläum, hat noch drei Originalmitglieder im Line-Up und schenkt uns zwölf Tracks. Davon sind zehn Stücke neu und die anderen beiden Bonus-Versionen. Die zehn Beiträge hätten auf jedem Album der Anfangsjahre Platz gefunden, nur ist leider kein Track in deutscher Sprache vorhanden (was durchaus eine Variante war, die gerade dieser Band sehr gut stand). Dennoch beide Daumen hoch für das mittlerweile dreizehnte Album mit einer Wartezeit von fünf Jahren. Das kann sich nicht jeder erlauben. Was sich auch nicht jeder erlauben sollte ist diese Art von Bemusterung wie bei Bonfire. Die beiden Bonus-Tracks sind als Downloads nicht erhältlich und entziehen sich somit der Bewertung und die restlichen Stücke sind allesamt naselang mit einem Gong-Ton versehen. Man konnte aber auch wahlweise auf Songs ohne Gong-Ton zugreifen, dann aber in gekürzter Fassung. Das ist nicht mehr tragbar und derartige Angebote werden von mir in Zukunft komplett ignoriert. Das würdigt in keiner Weise unsere Arbeit. Nur so viel, der Bonustrack "I Need You" stammt vom Album "Strike Ten" und "Rivers Of Glory" findet ihr auf "Knockout" wieder. Allerdings in veränderter Fassung, wie ich gehört habe. Zum aktuellen Album ist das Wesentliche gesagt. Die Produktion passt in unsere Zeit und von den Songs kann man sich nach dem etwas lahmen Opener "Deadly Contradiction" mit fast jedem weiteren Track erholen. Das flotte "Save Me" bringt die unverkennbare Stimme von Claus Lessman am besten hervor, "Let It Grow" ist eine typische, positive Bonfire-Ballade und "Do Or Die" ist der mehrstimmige Up-Tempo-Kracher mit Herz. Der melodische Stampfer "Crazy" und die famose Ballade "Hold Me Now" wetteifern um den besten Platz. Allerdings fehlt auch heuer ein wirklich chartbrechender Kracher. Das bleibt die Band uns schuldig.
7,5/10 - SBk.


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