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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BETZEFER

BETZEFER

FREEDOM TO THE SLAVE MAKERS (39:39 min.)

AFM / SOULFOOD
Selbst diejenigen, die sich nicht intensiver mit der isralischen Musiklandschaft auseinandersetzen, sollten schon einmal von Betzefer gehört haben. Immerhin existiert die Band jetzt seit 1998 und hat in der Zwischenzeit schon mit den ganz Großen des Business die Bühnen geteilt. Die musikalischen Einflüsse des Quartetts sind vielseitig: von Slayer über Pantera und Sepultura bis hin zu Rockgrößen wie AC/DC verarbeiten Betzefer eine ganze Vielzahl von Stilrichtungen in ihren Songs - mit dem Etikett "Hardcore", wie manchmal zu lesen, hat das Ganze aber nicht wirklich viel zu tun. Von dem ganzen Genre-Mischmasch scheint aber mittlerweile nicht nur die Fachpresse irritiert zu sein, sondern auch die Band selbst, denn auf dem vorliegenden Album kann man sich scheinbar überhaupt nicht entscheiden, wohin die Reise denn musikalisch nun gehen soll. Früher hatte man Eier in der Hose, klang angepisst, baute ganze Klangwände auf, die den Hörer unter Thrashmetal-Groove, Speedmetalattacken, aggressiven Growls und Moshparts begraben haben - aber davon ist auf "Freedom To The Slave Makers" kaum noch etwas übrig geblieben. Klar, der Sound der Band ist immer noch fett und zumindest zu Anfang des Openers "Bestseller" klingt auch Avital Tamir noch wütend wie eh und je - aber je weiter das Album voranschreitet, umso öfter wird der Hörer mit schiefen und völlig deplatzierten Gesangsversuchen des Frontmanns konfrontiert. Wahrscheinlich versucht man hier, näher an eine der einflussreichsten Bands der Moderne, Pantera, heranzurücken, aber damit scheitert man auf ganzer Linie. So kraftvoll und brachial Tamirs Growls auch klingen, so daneben wirkt im direkten Vergleich dazu seine Gesangsstimme - und letzten Endes verhindert genau das, dass man sich die Zeit nimmt, sich "Freedom To The Slavemakers" öfters anzuhören, um auch verborgene Details, versteckte Perlen wahrzunehmen. Schade, aber nur gute Songs zu schreiben ist einfach zu wenig, wenn dann gesanglich soviel im Argen liegt.
5/10 - CW


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