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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RAUSCHHARDT

RAUSCHHARDT

FREE FALLING (48:23 min.)

FASTBALL /
Um Himmels Willen! Einer der Schürzenjäger, Keyboarder Christof von Haniel, entdeckt seine rockige Ader und offeriert uns mit seiner Band Rauschhardt das Album "Free Falling" . Und gleich auf allen angesagten Hochzeiten wollen sie tanzen. Das wird nicht nur mit dem Aufzählen der verschiedensten Helden im Info getan, sondern es wird auch musikalisch umgesetzt. Das man nicht an die erwähnten Stars heranreicht ist zumindest nach dem dritten Track kein Geheimnis mehr, aber dennoch haben die Jungs zumindest ein kleines Händchen für coole Songs. Leider wird es ihnen nichts nützen, denn ihre Sprunghaftigkeit durch die verschienen Genres bricht ihnen mit Sicherheit bei den meisten Hörern das Genick. Erinnert der Opener "War" nicht ohne Grund an Accept (geklautes Riff), umschifft "You Are The One" die Gewässer von Zakk Wyldes Black Label Society. Das derbe "Machine" wandelt im modernen Krach, auf "Rock `n` Roll Star" ist der Name Programm und vieles vom Rest wandelt zwischen Soft-Rock, Schlager und Pop. Wie gesagt, gute Ansätze sind vorhanden, aber da wird noch zu viel abgekupfert. Den trivialen Lyrics sollte man zudem kein zweites Ohr schenken. Das könnte in Fremdschämen ausarten. Dafür gehört Fronter Rob Reynolds zu den besseren seines Fachs. Selten habe ich einen so vielseitigen Sänger vernommen. Bester Track ist "Take It All", das nach einer modernen Ballade zwischen Sammy Hagar und Bob Seger klingt. Als kleines Bonbon gibt es als Bonus den "War" Video-Clip. Der wäre auch ganz nett geworden, wenn ich im Nachhinein nicht immer den Anblick des Shouters barfuss mit lackierten Fußnägeln vor Augen hätte. Ein bisschen mehr eigene Identität täte der Band nicht schlecht und Vergleiche mit zum Beispiel King`s X sollte man tunlichst meiden. Das führt nur zu unnötigen Lachern.
6,5/10 - SBk


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