Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MICHAEL BORMA ....

MICHAEL BORMANN

DIFFERRENT (46:52 min.)

AOR HEAVEN /
Der König des softeren Melodic-Rock ist wieder da. Und gerade, weil er sein Album "Different" und die Herangehensweise an die Stücke mit viel Sorgfalt, Bedacht und Abwechslung ausgearbeitet hat, wird jeder Fan begeistert sein. Facettenreich und immer noch ohne Einbussen auf dem Höhepunkt, dekantiert Michael ein perfekten Hit nach dem nächsten. Wie ein guter Wein, der runtergeht wie Öl. Den Anfang macht "Life Is A Miracle", ganz so, als hätte der Duisburger einen weiteren Kracher für Jaded Heart (die alte Version) komponiert. Vielleicht auch mit einem Tropfen Wehmut und Steve Lee (gestorbener Gotthard-Sänger) in der Stimme. Cool, und mit einigen Spielereien versehen, baut sich das coole Stück "To The Top" auf. Ein typischer 80er-Jahre-Poser-Kracher im Uptempo-Beat. Leider können wir nichts über zehn Punkte hinaus verteilen, aber der Barde fängt mit der ersten Ballade "Think Twice" erst mal richtig an. Und dabei war er vorher schon auf dem höchsten Punkt der Richterskala. Herr Bormann ist aber der König der Balladen und hat mit diesem Titel gleich den Jackpot getroffen. Das gelingt ihm mit "Somebody", einem hochkarätigem Akustik-Stück und einem amerikanisch-angehauchten Refrain, gleich ein weiteres Mal. "Mr. Rock `N` Roll" jagt einen kleinen Party-Sommer-Song mitten durch den verschneiten deutschen Winter. Etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch voller Esprit. Mit "Breathless" gibt es etwas melodischen Pfeffer um die Ohren, nachdem "My Favorite Time" vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein wird. Unter Umständen ist das der schwächste Track des neuen Albums. Doch wen juckt das mit einem balladesken, aber rauen Paradestück wie "Don`t You Tell Me"? Ein textliches Highlight, das mir wieder voller Inbrunst aus der Seele spricht und einem Refrain, den Bon Jovi seit mindestens fünfzehn Jahren vergeblich sucht. Es wird niemanden wundern, wenn ich auch den Rest der Songs ins Herz schließe. Ganz besonders will ich zum Schluss die deutschsprachige Ballade "Was Mir Fehlt" erwähnen. Gewagt und gewonnen. Wenn einer, ohne billige Klischees, einen solchen Song bringen kann, dann Michael Bormann. Das klingt so überzeugend und bringt so viele Emotionen rüber, dass sich kaum jemand lossprechen kann, den Text nicht mitzufühlen. Für mich das Album des Jahres 2010. Wann kommt endlich die internationale Anerkennung?
10/10 - SBk


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler