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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MIRROR OF DEC ....

MIRROR OF DECEPTION

A SMOULDERING FIRE (57:12 min.)

CYCLONE EMPIRE / SOULFOOD
Bereits in meiner Rezension zum Auftritt Mirrors auf dem Hammer of Doom-Festival habe ich die Qualitäten nicht nur dieses Albums, sondern auch einer zur echten Institution gereiften Band gepriesen. Ob „A Smouldering Fire“ nun als das beste Album in der bisherigen, 20 Jahre andauernden Karriere der Schwaben über die Ziellinie gehen wird, müssen die Jahre zeigen – ich für meinen Teil bin schon jetzt sehr nahe daran, dies zu behaupten. Dies liegt natürlich zum einen an der schieren Klasse des Songmaterials, nicht zuletzt aber auch daran, dass man bei „A Smouldering Fire“ ein großartiges Händchen für den Fluss des Albums bewiesen hat: kein Song dieses Albums dürfte an einer anderen Stelle stehen. So gelingt es den Mannen um Hobbypoet Siffi (na ja, der Text von „Lauernder Schmerz“ ist mal wieder so la la) über die einstündige Spielzeit einen wirklich großartigen Spannungsbogen aufzubauen, der in dem alle Bandstärken vereinenden Siebenminüter „Voyage Obscure“ seinen Höhepunkt findet. Es bedürfte demnach kaum der alten Gewohnheit des Kritikers nachzukommen und einzelne Songs hervorzuheben, aber da einige Stücke einfach zu geil sind: das treibende, mit einem beinahe schon poppigen Refrain ausgestattete „The Riven Tree“ darf in Zukunft wohl bei keiner Mirror-Show mehr fehlen; „Unforeseen“ ist ein zähflüssiger Geniestreich, der gut und gerne auch auf der tollen „Conversion“-EP hätte stehen können; „Lauernder Schmerz“ ist schlicht wunderschön; „Sojourner“ eine für Mirror-Verhältnisse extrem zähflüssige, kongeniale Verneigung vor Warning. Hatte ich an dieser Stelle vor einiger Zeit eigentlich schon für’s letzte Album einen großen Wurf vorausgesagt: hier isser! Ihr bekommt authentischen, basisch produzierten, eigenständigen Doom-Metal mit Seele, Herzblut und großer kompositorischer Klasse geboten, eine vorbildliche Verbindung traditionellen Dooms mit treibenden Riffs und einem beinahe schon folkig anmutenden Melodieverständnis. Ohne solche Bands wäre die Metalszene sehr viel ärmer. Danke Jungs, das hier ist einfach grandios! Und als wäre das alles nicht genug gibt’s zu der herrlich aufgemachten limitierten Erstauflage auch noch eine Bonus CD mit zehn Raritäten (u.a. den „Studenten von Ulm“) als Bonus. Danke, Cyclone Empire.
9/10 - PM (Gastautor)


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