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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLOODATTACK

BLOODATTACK

ROTTEN LEADERS (40:47 min.)

BASTARDIZED /
Nach „Whooneedsyou“ von Grey schon wieder ein Paukenschlag aus dem Haus Bastardized Records, dieses Mal von den Koblenzern Bloodattack. Mit ihrem fulminanten Debütalbum „Beast Enough To Stand This Hate“ konnte das Quintett bereits vor gut 3 Jahren nicht nur im Untergrund für Furore sorgen. Nun steht also der Nachfolger in den Startlöchern und hier wurde nun nicht nur die Hit- sondern mit zahlreichen Moshparts, Brüllchören und Wohoo-Einlagen auch die Hardcore-Dichte erhöht (Bombentrack: "Awaiting the butcher"). Auf 9 Krachern lassen Bloodattack so richtig die Sau raus und Sänger Daniel, der die rote Latexmaske mittlerweile gegen ein Bandana getauscht hat, brüllt und schreit sich wieder die Seele aus dem zutätowierten Leib, dass es eine wahre Wonne ist. Hin und wieder haben sich sogar feine Gesangslinien eingeschlichen, die aber zu keiner Zeit den Mix aus modernem Thrashmetal, brachialem Hardcore und niederschmetterndem Deathmetal anbiedernd klingen lassen. Eher erinnert "Rotten Leaders" phasenweise an die Belgier von Morda, die im Metal-meets-Mosh-Bereich noch immer eine Klasse für sich darstellen. Allerdings schlägt trotz alldem im Herzen der Juns noch immer der Punk, was man auch an der DIY-Attitüde und an den Inhalten der zahlreichen Interviews immer wieder sehen kann. Während Punk jedoch meistens eher unterproduziert ist, kann man dies von dem vorliegenden Silberling beileibe nicht behaupten. Kurt Ebelhäuser von Blackmail, welcher auch das neue Escapado-Album veredelt hat, hat Bloodattack hier einen Sound auf den Leib geschneidert, der ziemlich aggressiv und bösartig ist – und damit perfekt mit dem blutrünstigen Cover aus dem Hause „Glashaus Design“ (6R2K, Fear My Thoughs, Destiny...) harmoniert. Denn wer bei der Zusammenkunft der Wörter „Metal“ und „Hardcore“ schwülstige Gitarren und Emo-Getue erwartet, der wird enttäuscht werden. Wer sich aber gerne von brutalen Moshparts und der ungezügelten Wucht einer Deathmetalwalze die blutigen Gedärme aus dem Leib quetschen lassen möchte, der sollte sich einfach den Hammer-Opener „Beverly Hills Chihuaha“ anhören und sich als Untoter dem BLOODPACK anschließen. Dass ein Leben als Zombie dabei kein freudloses sein muss, beweisen die Jungs mit ihrem jetzt fertig gestellten Video zu "Mein Zorn stirbt zuletzt", welches man sich nicht entgehen lassen sollte. Insgesamt eine starke Scheibe von Bloodattack und der nächste Schritt auf dem Weg zum Zombie-Olymp!
8/10 - CW


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