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ALLE REVIEWS :: Index: 'F' :: FILTER

FILTER

THE TROUBLE WITH ANGELS (41:10 min.)

NUCLEAR BLAST / WARNER
Filter ist eine der Bands, die ich mal mehr und mal weniger im Bewusstsein hatte, die ich aber nie so präsent auf dem Schirm hatte, als dass ich mir unbedingt ein Album von ihnen hätte zulegen müssen. Und dann kam „The Trouble With Angels“ und nennen wir es gleich mal vorweg eine glückliche Fügung. Wer Filter in den letzten Jahren verfolgt hatte konnte feststellen, dass die harte Zeit der ersten drei Alben einer Eingängigkeit gewichen ist, die Filter einem breiten Publikum öffnet und die Fans der ersten Stunde eventuell abwenden lässt. Musik ist eine Entwicklung und somit auch ein Prozess, der vor dem Fan keinen Halt macht. Alle Vorwürfe, die der Altfan Filter unterstellt, sind bezogen auf „The Trouble With Angels“ zutreffend, so dass man das Album relativ leicht beschreiben kann. Wir haben es hier mit drei Titeln zu tun, die den Bogen zu den Anfängen schlagen sollen, so dass man den Versuch unterstellen kann, dass auch der langjährige Fan Futter auf dem Album findet, das seine Erwartungshaltung an die Amis befriedigt. Nach diesem harten Einstieg wird es mit ‘No Love‘ etwas ruhiger, der Gesang cleaner und der Refrain eingängiger. Mit ‘Fades Like A Photograph (Dead Angel)‘ folgt ein Song, den einige bereits gehört haben. Es ist eine Midtempo-Ballade, die sofort ins Ohr geht und einen gefangen nimmt. Jede Wette geht auch dieser Song in den Radio-Charts steil. Mit ‘Down With Me‘ folgt ein typischer Midtempo-Industrial-Rocker, der vom Refrain-Monster ‘Catch The Falling Knife‘ abgelöst wird. Was einem bei allen Songs mitreißt, ist der für meine Ohren geniale Gesang von Richard Patrick, der jeden Song aufwertet, auch wenn er leichte Schwächen aufweist. Apropos, damit sind wir auch schon beim Fazit eines Albums, dass eine Schwäche auf jeden Fall nicht hat: zu wenig Abwechslung. Hier stimmt die Mischung zwischen Härte, Eingängigkeit, Mitgröl-Passagen und was man sich sonst noch so wünscht bis hin zum Bogen zurück zu den Anfängen der Band. Wenn Moneten und Kommerz nicht verwerflich sind, kann „The Trouble With Angels“ der Garant für das Füllen der Kasse sein. Wenn meine Mutter nicht auf WDR 4 verhaftet wäre, hätte ich auch schon ein Geschenk zu ihrem Ehrentag…
9/10 - RB


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