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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLACKSWORD

BLACKSWORD

THE SWORD ACCURST (29:25 min.)

ECHOES OF CROM / US-IMPORT
Dadurch, dass das amerikanische Label Echoes Of Crom mir diese CD zur Besprechung zugesandt hat, schließt sich erneut ein weißer Fleck auf meiner metallischen Landkarte. Warum? Weil die fünfköpfige Band aus Sibirien stammt und außerdem mit ihrem Debüt „The Sword Accurst“ den Beweis antritt, dass man sich lange genug in den Proberaum in der weiten und einsamen Unwirtlichkeit Sibiriens zurückgezogen hat um sich seiner Version des epischen Power Metals zu widmen und um diesen auf einem technisch anspruchsvollen Niveau auf Tonkonserve bannen zu können und bei der sich Howie Bentley, der Mann hinter Echoes Of Crom Records, nicht zu schade war diesen sofort auf seinem Label unter die Leute zu bringen, welches zuvor nur seine eigene Doom & Traditional Metal Band Briton Rites veröffentlcht hatte. Mit Howies eigenen Worten hört sich das so an: „Dark, technical, melodic and powerful music! Blacksword is the best Heavy Metal band I have heard in years! Siberian Sword & Sorcery Metal in the grand US Power Metal style…Fans of Maiden (early Dickinson era), Jag Panzer`s debut, Helloween`s “Walls Of Jericho” or Sanctuary take note – you will remember the day you read this.” Und der Mann kennt sich aus, schließlich war er selbst lange genug mit der Underground-Legende Cauldron Born aktiv! Und wirklich: angefangen vom tollen Opener „Sword Arm“ über das galoppierende Instrumental „Wild Horse“, das Maiden-Anklänge mit sich bringende „Hovering Plague“, das auf die Elric-Saga bezogene „Stormbringer“ (auch der ursprüngliche Name der Truppe) bis hin zum kurzen Epic-Ausflug „Elric`s Pride“ wimmelt es auf dieser CD von epischen, aber recht unkommerziellen Melodien (gemeint ist damit, dass ihr kein süßes Trallala auf „The Sword Accurst“ finden werdet), hohen Screams von Sänger Serge Konev, feinen Soli des Gitarristen Alexander Avdeev sowie Akustik-Gitarreneinsätzen von Ivan The Viking (ansonsten für den Bass zuständig). Wer keine Angst vor Unkommerzialität hat und wen Melodien und musikalische Passagen nicht schrecken, die nicht unbedingt beim ersten Hören im Ohr hängen bleiben, ist mit „The Sword Accurst“ bestens beraten. Dennoch habe ich zwei Dinge zu kritisieren: zum Ersten könnte die Produktion wesentlich mehr Druck und Transparenz vertragen, zum Zweiten muss sich jedes Coverartwork, welches sich dem unglücklichen Helden Elric widmet, einen Vergleich mit den grandiosen Artworks von Cirith Ungol, gefertigt durch den begnadeten Künstler Michael Whelan, und hier insbesondere dem von „Frost And Fire“, gefallen lassen. Und da ist „The Sword Accurst“ eine echte Nullnummer. Musikalisch aber über jeden Zweifel erhaben. http://www.echoesofcromrecords.com ; http://www.myspace.com/blackswordmetal
8/10 - SBr


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