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ALLE REVIEWS :: Index: 'F' :: FLESHWROUGHT

FLESHWROUGHT

DEMENTIA/DYSLEXIA (32:43 min.)

METAL BLADE / SONY
Navene Kopperweis ist ein Tüftler und Multiinstrumentalist. Von Haus aus wohl Drummer, zumindest so sein letzter Bandauftritt bei den nicht mehr existenten Animosity, stellt er bei seinem Projekt Fleshwrought aber auch seine Fingerfertigkeiten unter Beweis und kommt mit einigen softwaretüfteleien um die Ecke. Nach einiger kreativer Schaffenszeit musste das Material auch mit Gesang veredelt werden, was zur Folge hatte, dass Navene sich an eine Show mit Job For A Cowboy erinnerte, bei der Jonny Davy einen nachhaltigen Eindruck bei ihm hinterlassen hat. So kam es, dass Jonny das Werk mit seinem Gesang vollendete und durch seine Energie dem Gesamtwerk noch mehr Drive und Kraft einhauchte. Navene ist einerseits der kompromisslose Gitarrist, der mit seinen Riffs und den fingerakrobatischen Übungen Tempo und Härte in die Stücke reinbringt, andererseits ist er aber auch einfach nur der Experimentierkünstler, der irgendwelche ausgetüftelten Soundkollagen verwurstet. So wandelt „Dementia/Dyslexia“ zwischen Genie und Wahnsinn, technisch ambitioniert und unnötig elektronisch verzerrt. Es herrscht Death Metal vor, der sich nicht ganz von Grind- und schon gar nicht von Thrash-Einflüssen freimachen kann und mit dem Problem behaftet ist, dass unabhängig von den netten Spielereien die Songs keine Halbwertzeit haben. Einzig ’Weeping Hallucinations’ kann mich da ein wenig mehr begeistern, zumal hier alle Elemente halbwegs sinnhaftig und stimmig vereint wurden. „Dementia/Dyslexia“ ist ein Album, dem man sich nähern sollte, wenn man Necrophagist, Decript Birth oder Meshuggah nicht abgeneigt ist und auch ansonsten einem harmonischen vs. dissonanten Hybrid aus Death, Thrash und Programming entgegenlechzen. In diesem Fall ist meine Bewertung um die Mächtigkeit 2 zu erhöhen.
6,5/10 - RB


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