Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MALEVOLENT CR ....

MALEVOLENT CREATION

INVIDIOUS DOMINION (35:54 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
So konstant, wie die Florida-Death-Metaller Malevolent Creation Alben veröffentlichen, so konstant ist auch das Besetzungskarussell aktiv. Nichts ist stetiger als die Veränderung, womit wir auch schon den Bogen zum neuen Album „Invidious Dominion“ geschlagen haben. Nach einem kurzen Intro glaubte ich nämlich, meinen Ohren nicht mehr trauen zu können, denn die Amis legen mit einer Energie und Urgewalt los, wie ich es nicht vermutet hätte. Aber spontan erinnern wir uns an eine Aussage, die Bandleader Phil Fasciana mal getätigt hatte: „If you’re too slow, you gotta go!“. Es kann also nur Bandmitglied sein, wer den hohen Anforderungen von Phil gewachsen ist und die kräftezehrenden Belastungen durchsteht. Die Truppe scheint es zu bringen, denn Dynamik, Kraft und Tempo ziehen sich durch die gesamte Spielzeit und werden bei Live-Auftritten entsprechende Fitness voraussetzen. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass bei den Jungs im nächsten Jahr das 20-jährige Bandjubiläum ansteht, sollte man eigentlich davon ausgehen können, dass es die Jungs auch mal etwas ruhiger angehen lassen. Doch Pustekuchen, bereits der Opener ’United Hate’ soll den Hörer wegblasen und unmissverständlich klarmachen, dass keine Gefangenen gemacht werden. Nahtlos schlägt ’Conflict Finalized’ in die gleiche Kerbe und lässt bereits erahnen, dass auch das sich anschließende ’Slaughterhouse’ mit entsprechendem Aggro-Level aufwartet und ein Schädelspalter vor dem Herrn ist. Die Gitarrenarbeit sitzt trotz Tempo und schneller Soloeinlagen astrein und lässt das Herz vor Freude noch höher pochen. Überhaupt geben sich Phil Fasciana und Jon Rubin die Klinke in die Hand und agieren als kongeniales Duo. Immer wieder hauen sie schöne Solis raus und veredeln die eh schon starken Songs ’Leadspitter’ oder ’Target Rich Environment’, im übrigen für mich auch der Hammersong des Albums. Erwähnenswert ist noch, dass nach allen Querelen der Vergangenheit mit Drogenkonsum und Knast Shouter Brett Hoffmann – wenn ich richtig gezählt habe, ist es der dritte Wiedereinstieg bei den hässlichen Kreaturen – wieder voll im Saft steht und eine bravouröse Gesangsleistung abliefert. Was soll ich zu einer Band, die bereits mit ihrem Debüt „The Ten Commandments“ ein Death Metal Album für die Musikgeschichte veröffentlicht haben, noch sagen? Sie sind wieder zurück und scheinen ihre Stärken gebündelt und sich von aller Last befreit zu haben, so dass „Invidious Dominion“ ein straightes, dynamisches Album geworden ist, dass durchweg hohes Niveau bietet und mit ’Compulsive Face Breaker’ nur einen nach meinem Geschmack schwächeren Song an Bord hat. Ich gehe davon aus, dass „Invidious Dominion“ bei den Fans einschlagen wird und mit Spannung die Tourdaten erwartet werden. Genaueres versuchen wir in Kürze zu hinterfragen, bis dahin gilt: Der Besuch des Plattendealers eures Vertrauens ist am 27.08. Pflicht, denn da erscheint „Invidious Dominion“, im Übrigen auch als Digi mit Bonus-Track.
8,5/10 - RB


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler