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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MASTERPLAN

MASTERPLAN

TIME TO BE KING (44:58 min.)

AFM / SOULFOOD
Möchte man ohne Umschweife zum Thema Masterplan einleiten, könnte man beispielsweise konstatieren, dass Jørn Lande der Band gut zu Gesicht gestanden hat und eine Rückkehr daher nur folgerichtig ist. Wenn man nicht ganz so gnädig gestimmt ist, wird man auch kritisch anfügen müssen, dass Jørns Erfolg als Solokünstler eher bescheiden ausgefallen ist und eine Betätigung in einer Band mit einem mittlerweile klangvollen Namen nicht die schlechteste Erwerbsnebenquelle darstellt. Zurück zum Ausgangspunkt Masterplan ist es für den Fan und somit auch für mich eine glückliche Fügung, dass wieder zusammen gekommen ist, was auch zusammen gehört. Doch halt, wie ist das Gesamtergebnis mit dem ambitionierten Namen „Time To Be King“ ausgefallen, das bereits einen mäßigen Vorläufer mit der Single ’Far From End Of The World’ hatte. Beide Songs (ebenfalls enthalten ist der Song ’Lonely Winds Of War’) der Single befinden sich auch auf dem Album, was gleichbedeutend ist mit einem Fünftel solider Kost, die einen aber nicht vom Hocker haut. Der Opener ’Fiddle Of Time’ ist da schon besser gelungen und geht direkt flott zur Sache, so dass erste Hoffnungsschimmer aufkeimen, dass das Album doch noch die Kurve bekommt. Der Absturz aus der zuvor erst geborenen Euphorie wird aber stehenden Fußes mit ’Blow Your Winds’ geliefert, denn der Song kann mit keinen Besonderheiten aufwarten. Dann kommt der Song, der für die Single ausgekoppelt wurde, woran sich der Titeltrack anschließt. Hier wird es etwas experimenteller, man arbeitet mit Chören und versucht sich in Opulenz und hat einiges an Abwechslung eingebaut, so dass man dem Song mehrere Durchläufe gönnen muss, ehe eher vollumfänglich auch in den Gehörgängen die Kurve kriegt. Nach dem zweiten Song aus der Singleauskoppelung wird mit ’The Dark Road’ die schon obligatorische Power-Ballade geliefert, die zusätzlich von Jørns Gesang profitiert und als gelungen bezeichnet werden kann. Im weiteren Verlauf kann kein Song mehr besonders herausstechen, so dass unter dem Strich ein Album steht, dem man den Willen zur (Weiter-) Entwicklung anhört, dass aber an der einen oder anderen Stelle krampft und teilweise durch Jørns Gesang gerettet wird. „Time To Be King“ bleibt also ein Album mit ambitionierten Titeln, das den Reifeprozess noch nicht richtig durchlebt hat und an die ersten beiden Alben nicht anknüpfen kann.
6/10 - RB


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