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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MANDRAKE

MANDRAKE

INNOCENCE WEAKNESS (50:16 min.)

GREYFALL /
Da bringen Mandrake ihr bereits fünftes Album auf den Markt, das mich so richtig von dannen bläst, und die Truppe ist mir völlig unbekannt. Aus Norddeutschland stammt die Formation, die Goth-Rock mit Female-Vocals und satten Death-Growls kombiniert. Herausgekommen ist eine Mischung aus Crematory meets Paradise Lost meets Theatre Of Tragedy zu der Zeit, als Liv Kristine das Mikro verwöhnte. Gitarrist Lutz de Putter ist der männliche Gegenpart und growlt sich manches Mal, wie auf "Save Us From Ourselves", alleine durch den Song. Dieses Schema insgesamt setzt voraus, dass die einen die Band hassen und die anderen die Band lieben werden. Bei solch Gesangsschlagabtauschen habe ich selten andere Meinungen gehört. Was mich fasziniert ist die Art der Kompositionen. Verträumt, melancholisch, aber melodisch und chartorientiert zieht man durch die Lieder. Der Opener "A Secret To Reveal" ist das beste Beispiel für die liebevolle Federführung der Band. Engelsgleich werden die Vocals von Birgit Lau vorgetragen und drücken einem nicht diesen jammernden Stempel der vielen anderen, konkurrierenden Bands auf. Allerdings muss man sich den Vorwurf gefallen lassen, dass der Gesang, wie bei "A Serenade To The Sea", schon etwas in den Pop-Bereich abdriftet. "Innocence Weakness" ist ein Album, das auf Stimmungen basiert. Aber eher mit positiven Schwankungen. Und Doom-Metal, wie uns das Info weismachen will, konnte ich nicht entdecken. Gut so! "Autumn Infinity" ist der beste Beitrag und stellt deutlich klar, dass man ohne den gültigen Opern-Gesang auskommt und eine normale Stimme ebenso verzaubern kann. Selbstredend ist diese Art des Entertainments keine neue Variante, aber besser in Szene gesetzt, selbst wenn manche Parts auf amerikanische Weise in einem Song ein wenig zu oft wiederholt werden.
8,5/10 - SBk


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