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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BRITON RITES

BRITON RITES

FOR MIRCALLA (66:47 min.)

ECHOES OF CROM / US-IMPORT
Das Album “For Mircalla” basiert auf der Gothic Novel “Carmilla“ des irischen Autors Joseph Sheridan Le Fanu, der damit bereits 1871, also gut 25 Jahre vor Bram Stokers „Dracula“, eine Vampirgeschichte erschuf. Eben diese Lektüre inspirierte Mastermind Howie Bentley (ja, genau der von Cauldron Born) Songs zu komponieren, welche ein ebenso düsteres und schwermütiges Feeling transportieren sollten. Herausgekommen ist dabei eine Mischung aus typisch britischem Heavy Metal und Doom. Es lässt sich nun herrlich darüber streiten, ob die sieben Tracks mehr nach den britischen Black Sabbath, Witchfinder General sowie der US-Combo Trouble oder einfach nur tempomäßig gedrosseltem 70er Jahre-Heavy Metal von der Insel klingen. Denn die totale Slo-Mo-Bedienung gibt es nicht. Schnell wird’s aber natürlich auch nicht. Letztendlich ist es auch egal, was die drei Musiker aus Georgia sich da musikalisch zum Vorbild genommen haben, solange das Ergebnis so herrlich untrendy und doch nicht altbacken klingt. Das Howie Bentley sich auf kraftvolle, schwere Riffs, die ihre volle Durchschlagskraft durchaus in den unteren Tempovariationen entfalten, versteht, wissen wir seit Cauldron Born. Mit Corbin King und Phil Swanson (Hour Of 13 und andere) hat er sich aber Gleichgesinnte (nicht nur optisch) an Bord geholt, die seine Vision teilen oder aber zumindest haben mitreißen lassen. Denn Howies Musik würde ohne das unspektakuläre, aber ungemein relaxte Drumming von Corbin sowie die stark ausgearbeiteten Gesangsmelodien von Sänger Phil (etwas Ozzy schimmert tatsächlich durch) vielleicht nur halb so gut funktionieren. Obwohl….dass auch Howie eine in allen Belangen gelungene Vocal-Performance hinzulegen vermag, zeigt der letzte Track „Karnstein Castle“, bei welchem er selbst die Lead Vox übernimmt.
Im Falle von Briton Rites’ Konzeptalbum „For Mircalla“ zeigt es sich, dass Musik und Texte („All-Hallowed Vengeance“ ist übrigens eine 1:1-Vertonung des gleichnamigen Gedichtes des amerikanischen Poeten Richard L. Tierney) eine perfekte Verbindung eingehen. Woher ich das weiß? Weil sich bei mir tatsächlich oft genug das gleiche Gefühl wie beim Lesen einer Gothic Horror-Geschichte einstellte.
http://www.britonrites.com ; http://www.myspace.com/britonrites und http://www.myspace.com/echoesofcromrecords
8,5/10 - SBr


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