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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MECHANICAL OR ....

MECHANICAL ORGANIC

DISREPAIR PART THREE – GENESIS OF A GERM (29:18 min.)

LOCKSTEP / AUSTRALIEN-IMPORT
Eddie Katz – fällt der Groschen? Nein? Dann sei Euch gesagt, dass der Australier bei den unsterblich mächtigen Vauxdvihl tätig war, an deren Meilenstein „To Dimension Logic“ Anteil hatte (Bass und Keys) und im Anschluss mit Where Echoes End melancholischen, eher dezent rockigen Klängen mit weiblichem Gesang frönte. „Disrepair Part Three – Genesis Of A Germ“ ist nunmehr bereits die vierte Veröffentlichung seines Projektes Mechanical Organic, bei welchem Katz für sämtliche Vocals, Keyboards, Samples und das geschmackvolle Drum-Programming verantwortlich zeichnet. Für die Gitarrenarbeit wurde ex-Spasticator-Klampfer Connie D. ins Boot geholt, die tiefen Saiten bzw. den Chapman Stick bedient mit Evan Harris (ex-Taramis, Eyefear, Black Majesty, Spasticator) ebenfalls kein Unbekannter. Der vorliegende ’Halbstünder’ enthält mit dem 25-minütigen Longplay-Track „The Cut Hunter Theory“ einen üppigen Mammut-Song, der sich lyrisch mit dem HIV-Virus, den Theorien zur Entstehung des Erregers in Geheimlaboren und den Motiven zur vermeintlichen Kreation dieses Monstrums beschäftigt. Musikalisch wildert Eddie einerseits durchaus noch in Heavy Rock- und Progressive-Regionen, lässt andererseits aber auch diverse Einflüsse aus Industrial, Ambient oder Psychedelic einfließen. Auch Filmmusik dürfte Mister Katz eine Inspirationsquelle sein. Seine Vocals wirken eher ätherisch und entrückt, durch den vielfältigen Einsatz von unzähligen Sprach-Samples (Ausschnitte aus Nachrichten, Dokumentationen etc.) entsteht eine einnehmende Atmosphäre, die den Hörer vollends gefangen nimmt und erst nach einer sphärischen, äußerst interessanten halben Stunde wieder ausspuckt. Wenn ich mich auf etwaige Bandnamen als Anhaltspunkte versteifen müsste, so könnte man Mechanical Organic als vage, eigenständige Mixtur aus Darkstar (Programming, Grundstimmung), Where Echoes End (Melancholie) und Saviour Machine (Gitarrenmelodien) bezeichnen, wobei die genannten Non-Rock-Elemente im Gesamteindruck schon eine beachtliche Rolle spielen. Meine Promo-Ausführung kam übrigens in einer schicken DVD-Verpackung und mit dem vierminütigen ’Radio-Edit“ von „The Cut Hunter Theory“ über den großen Teich geschippert. Ob dies auch für die Verkaufsversion zutrifft, fragt ihr Eddie am besten selbst… Umfangreiche Infos, Videos, Hörbeispiele, Bezugsquellen und Kontakt unter: http://www.myspace.com/mechanicalorganic sowie http://www.mechanicalorganic.com
8/10 - CL


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