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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MARK SWEENEY

MARK SWEENEY

ALL IN (47:28 min.)

PIE /
Mark ist eigentlich der Sänger der Schweizer Power-Metal-Formation Crystal Ball. Da in ihm aber zwei Herzen schlagen, eins für Metal und eins für sanftere Töne, erwog er die Veröffentlichung eines Solo-Album mit ein bisschen Hilfe von seinen Freunden. Das hieß "Slow Food" und überraschte seine gesamte Fangemeinde. Davon überzeugt den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, legt der Barde das nächste Werk nach. Während die ersten beiden Tracks "Line Of Fire" und "Why Do You Hate Me" sich am aktuellen College-Rock aus den USA orientieren, zwängt der Shouter sich mit "Still Alive" in die charmante Singer/Songwriter Ecke mit semi-balladeskem Touch. "Gimme A Sign" ähnelt dem Gesang von Michael Voss (Mad Max) und nach näherem Lesen des Booklets fand ich heraus, dass der gute Mann bei der Produktion und den Backing Vocals wieder seine Hände im Spiel hatte. Einer der besten Songs ist das Duett "Moments" mit Robin Beck am zweiten Mikro. Einfach nur die perfekte 80er-Jahre-Ballade. Aber auch die Ballade "Leave It All Behind" mit der deutschen Sängerin Pearl ist ganz großes Kino. Mit dem Bonus-Track "Demons", mit den Gastmusikern Stefan Kaufmann und Stratovarius-Drummer Jörg Michael, dreht Mark zum Schluss einmal richtig auf und serviert einen fetten Power Metal-Song. Das war aber nur eine kleine Beilage, denn Wert wurde eher auf andere Sachen gelegt. Bei denen wird natürlich so mancher Metaller vor lauter Würgreizen den Kopf schütteln, denn "Sinner" ist ganz klar ein Schlager-Hit und "Another Day" zeigt Herrn Voss wieder von seiner weichsten Seite neben Mark. Das ist schon schwer zu verkraften. Allerdings schiebt Mister Bruce Kulick ein Solo in den Song "Too Late" mit ein, das vieles wieder gut macht. Alles in allem ist diese CD nur für Kuschel-Metaller, die mit ihrer Chicka einen ruhigen Abend schieben wollen.
8/10 - SBk


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