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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MOUGA

MOUGA

THE GOD AND THE DEVIL´S SCHNAPPS (35:43 min.)

MYSTIC /
Was ist es? Klingt wie? Derlei Fragen haben bei diesem alternativen Debüt polnischer Experimentierkunst kaum eine Bedeutung. Vielleicht eher ob der Teufel wirklich den Schnaps gemacht hat. Das erste, was mir ein den gedanklichen Kram kommt, ist sogleich auch die einzige Analogie, nämlich Peez, der Billy Talent-Vorläufer, mag sein, nur nicht so arg Punk-lastig. Im Hause Mouga greift man dafür kräftiger in die New Metal-Kiste. So weit, so gut. Die kanadischen Schuhe sind groß zu tragen, auch wenn das meiste wohl an der Screamo-Stimme hängt. Das schöne an dieser Scheibe ist, dass die junge Band jedem Song einzeln und ihrer Musik an sich das eigene Profil verpasst. Damit schlagen sie sich wirklich nicht schlecht, die Baupläne wirken ehrlich, und vielleicht ist jede Ähnlichkeit auch mehr oder weniger Zufall. Einerlei, die Scheibe strotzt vor Abwechslung, wirkt dabei nicht überfrachtet, die vier Jungs bemühen sich um Innovation im Austausch gegen Standardwechsel, wenn auch nicht immer erfolgreich, so doch ohne Längen und wenig schematisch im Endprodukt. Hier hat sich eine Menge Potenzial versammelt, einzig das glückliche Händchen für zwei, drei echte Hits hat auf dieser Platte mit dem komischen Namen noch gefehlt, aber das mag zukünftiges Schicksal für Mouga bereit halten.
7/10 - MG


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