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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MYSTERY BLUE

MYSTERY BLUE

HELL & FURY (48:25 min.)

BERNETT / FRANKREICH-IMPORT
Ist schon komisch was in diesem Monat wieder unter Hard-Rock feilgeboten wird. Bei Mystery Blue scheint es sich wohl um die 80er-Jahre Veteranen zu handeln, die mit weiblichen Vocals ihre Version des New Wave Of British Heavy Metal unters Volk mischen wollen. Anfang des Jahrtausends gab es zwei weitere Versuche, die bei unserem Chefredakteur auf fruchtbaren Boden gestossen sind. Dem kann ich, zumindest was den Release von "Hell & Fury" betrifft, nicht ganz zustimmen. Shouterin Nathalie hat zwar ihre ausgesprochen charmanten Momente, findet aber mindestens eben so viele Stellen, an denen sie maßlos über das Ziel hinaus schießt. Hier klingt sie dann wie ein schiefer Geddy Lee von Rush in den 70er-Jahren. Da wölben sich in den höchsten Tonlagen die Trommelfelle massivst konkav. Zumindest ist sie die Herrin einer international klingenden Stimme, wie zum Beispiel einer aufgepeitschten Chrissy Steele gemischt mit Jutta Weinhold (ex-Zed Yago) aber dennoch gewöhnungsbedürftig. Der true Sound dieser Band ist beständig durch das gesamte Album und kredenzt allen Varianten genügend Aufmerksamkeit. Während "The Night Before" als genreübliches Intro fungiert, herrscht im Titeltrack "Hell & Fury" Programm. Mit manchen drumlastigen Thrash-Attacken ballert die Band sich durch ihren Old-School-Opener und bevor die Gemüter Gelegenheit zum Abkühlen haben, legt man mit "Endangering Species" eine weitere Speed-Granate nach. Der nächste Up-Tempo-Kracher, "Welcome To Chaos", mit wunderschönen Melodien, die für das komplette Werk weiter hätten ausgereizt werden sollen, gefällt mir auf Anhieb. Und der Stampfer "Metal Attack" kann schließlich das Eis brechen. Accept lassen grüßen, aber durch die Female-Vocals ist es doch noch eine leicht andere Chose. Richtig cool. Das gemischte Konzept von "No Way Out" könnte man wahlweise als progressiv oder konfus beurteilen. Mir liegen die Stimmungsschwankungen eher schwer im Magen, zu holprig in der Umsetzung klingt das Ergebnis. Man muss einfach festhalten, dass die komplette Band im Mid-Tempo und balladeskem Bereich, wie auf "When Time Is Pain", am besten funktioniert.
7/10 - SBk


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