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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLACK SUN AEO ....

BLACK SUN AEON

ROUTA (78:58 min.)

CYCLONE EMPIRE / SOULFOOD
Mann fast es nicht. Tausendsassa Saukkonen kämpft an zig Fronten. Und alles das, was dort stilistisch nicht untergebracht werden kann wird kurzerhand als solitärer Monolith in die Regale gestellt. Also sollte man meinen, mit einem Black Sun Aeon Album an der Hand sei der doomig-düsteren Gedanken ausreichend Forum gegeben worden. Doch da kommt schon der Nachfolger, eben einmal noch eine halbe Stunde länger. Und ein Stück kälter. Die Makrolon gewordene finnische Winterlandschaft im Doppelpack, der langsame Gegenpart zu Wintersun´s Winter Madness haut einen hier von den Socken. Die jahreszeitlichen Bezüge von Ruota sind allgegenwärtig, formal und was die transportierte Stimmung angeht, erdrückend wirkt dazu die erwartungsgemäße Soundkulisse, lebensfeindliche Assoziationen, als würde man nördlich des Polarkreises bei Nacht einen Marsch durch die Tundra wagen. Und lange vor den Erfrierungstod erlösend ermatten, wenn die Körpertemperatur eine gewöhnliche Unterkühlung unterschreitet, frierende Grimmness, sterbende Gliedmaßen, nicht einschlafen, nur nicht einschlafen. Ein wunderbares und schauriges, Natur-lastiges Gemälde in Saukkonen´scher Riffmalerei, Tuomas hat erneut ganze Arbeit abgeliefert. Black Sun Aeon wartet übrigens einmal mehr mit einer All-Star-Besetzung quer durch die Spieldauer auf. Sami Lopakka (Ex.Sentenced), Mikko Heikkilä (Sinamore) und Ville Sorvali (Moonsorrow) geben sich die Ehre, und mit Lönn (Lunar Path) dürfen es auch female vocals sein. Die Gedanken schweifen weiter, Routa macht nachdenklich. Kalt und melancholisch. Ich sehe vor mir das bittere No One There-Video, im nächsten Moment Killing Me, Killing You (beide Sentenced), Lopakka beim Auftritt zu Zeiten von The Cold White Light, vor dem überfrorenen Baum mit dem Ast am Mikroständer von Nachbarbasser Sami. Was soll ich groß noch sagen? Ever-Frost, schlaft gut. RIP Miika.
10/10 - MG


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