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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MALPERTUUS

MALPERTUUS

ODYSSEA (46:44 min.)

SATANICA / BELGIEN-IMPORT
Malpertuus aus Flandern in Belgien sind eines dieser zahllosen Einzelprojekte von augenscheinlich beschäftigungslosen Black Metal-Musikern. Aber auch in diesem inflationären Bereich gibt es immer wieder einzelne Musiker bzw. musikalische Ergüsse die herausragen. Malpertuus’ „Odyssea“ ist ein solcher Release. Solide handwerkliche Kunst dürft ihr hier nicht erwarten, denn der eine und andere Spielfehler ist mir in der guten Dreiviertelstunde aufgefallen und von der Produktion brauchen wir nicht weiter zu sprechen, oder? Kratzig, leicht scheppernd; egal ob nun gewollt oder ungewollt. Was bei Angelus – dem Kopf hinter Malpertuus – auffällt ist vielmehr die Vielschichtigkeit mit der er – für dieses musikalische Genre – zu Werke geht und das festzustellen ist, dass er eine Linie verfolgt und anscheinend tatsächlich eine Vision hat. Gehen wir doch der Reihe nach vor. „The Cry That Kills“ beginnt klassisch-dramatisch und hat mehr Introfunktion. „Dawn Of The Last Day“ ist erwartungsgemäß eine rasende Nummer, mit „Seven Thrones Beyond The Heavens“ gibt es die erste Überraschung: ein größtenteils sehr zurückgenommener Song mit einer Art schunkelnder Kälte und rasendem Zwischenpart. Gelungen. „Divine Theology“ hämmert wieder aufs Brutalste los, während „The Shining Soul“ eine sehr coole wechselnde Rhythmik mit eingeflochtenen, folkigen Melodieansätzen beinhaltet. Allerdings gehen die Feinheiten im späteren Gemetzel unter. Und auch hier gibt es Spielfehler. „Prophecies Of War“ ist wieder sehr ungewöhnlich. Ungeheuer cool: der Gesang klingt wie mit einem Hauch arabischer Theatralik untermalt (ich könnt nicht mal sagen in welcher Sprache der Kerl singt), Keyboards sind natürlich ein großer Bestandteil dieser atmosphärischen Nummer. „Odyssea“ beginnt mit Granatenhagel und Maschinengewehrfeuer und auch musikalisch gibt es keinen anderen Zugang. Mit dem abschließenden „Stijdhymne der Nachtlegionen“ kommt noch mal die folkige Seite von Malpertuus hervor, diesmal in seiner balladesken Form, von der der Gute allerdings besser die Finger gelassen hätte. Zu beziehen über http://www.myspace.com/malpertuus oder das Label http://www.satanica.org
7/10 - SBr


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