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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RICK SPRINGFI ....

RICK SPRINGFIELD

VENUS IN OVERDRIVE (47:55 min.)

FRONTIERS / SOULFOOD
He`s back! Einer meiner absoluten Favoriten der 70er und 80er Jahre. Rock-Hero Rick Springfield, der mit etlichen Hits wie "Celebrate Youth", "My Father`s Chair", "Jessie`s Girl" und vielen anderen aufwaten konnte. Eigentlich wurden ihm die Deutschen nie gerecht. Jetzt besteht die Möglichkeit vieles wieder gut zu machen, denn der sympathische Australier hat ein Album stattlicher Hits eingetütet. Das fängt gleich fett-melodisch mit dem Opener "What`s Victoria`s Secret?" an, der voller Übermut durch die Boxen jagt. Gute Laune ist Programm. Mit "I`ll Miss That Someday" geht der Barde in Richtung College-Rock und kann mit der harten Konkurrenz locker mithalten. Kurioser und schwerer zugänglich ist der Funk-Rocker und Titel-Track "Venus In Overdrive". Derartige Musik fand ich von Rick immer etwas ungewöhnlich, ist aber fast auf jedem Album vorhanden. Jedoch hat Rick den Sprung in die neue Ära mit Beiträgen wie "Time Stands Still", "One Passenger" und der traurigen Ballade "Oblivios" mit Bravour geschafft. Orientiert hat er sich dabei an den Kompositionen von Coldplay. Doch Rick ist weit von einem Trittbrettfahrer entfernt, denn zu authentisch klingt die Stimme, die stets mit Anspruch in die Songs eingebettet wurde. "God Blinked (Swing It Sister)" ist ein satter Ausfall und "Mr. PC" ist auch nicht weit davon entfernt. Dafür ist "She" mit den herrlichen Beatles-Anleihen ein Stück musikalische Kunst. "Nothing Is Ever Lost" und "Saint Sahara" klingen zwar nicht nach den vier Jungs aus Liverpool, verharren aber in den späten 60er-Jahren. Allerdings hätte Mr. Springfiled sich die Reggae-Version von "Celebrate Youth", zum Abschluß, durchaus schenken können. Echter Müll. Ein abwechslungsreiches Werk, jedoch nicht immer zum Positiven. Dennoch insgesamt echt gut.
8/10 - SBk


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