Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: METSATÖLL

METSATÖLL

ÄIO (60:26 min.)

SPINEFARM / SOULFOOD
Es sind mittlerweile einige Jahre vergangen seit ich das Debüt „Hiiekoda“ der Esten Metsatöll (übrigens ein altes estnisches Wort für Wolf) besprochen habe, aber großartig verändert hat die Truppe ihren Sound nicht. Warum auch, schließlich haben es die Esten seit der Debütveröffentlichung im Jahre 2004 geschafft den baltischen als auch den finnischen Markt mit ihrem Folk Metal zu knacken. Vier CDs sowie gar einige DVDs und rund 250 Konzerte kann man vorweisen und auch mit Preisen (Best Metal Act 2005; Best DVD 2006 etc.) wurde man in der Vergangenheit überhäuft. Trotzdem bin ich der Meinung, dass Metsatöll mit „Äio“ ihr bis dato bestes Studioalbum vorlegen, denn die noch auf „Hiiekoda“ dargebotene Quote von maximal durchschnittlichen Songs konnte erheblich verbessert werden. Zwar schleichen sich auch auf „Äio“ mit über 60 Minuten Spielzeit einige Längen ein und gerade die Titelnummer oder „Vihatobine“ („Rage-Tainted“) erweisen sich in meinen Ohren als relativ lahme Nummern, auf der anderen Seite gibt es mit „Feast Of Fire“ (der Einfachheit halber gebe ich mal nur die englischen Titel der durchgehend in Landessprache geschriebenen Stücke an) oder „Of Power And Might“ hübsch knackige Folk Metal-Songs mit einer gesunden Dosis an harten Gitarren und Aggressivität, während „Only Bravery“ bedächtiger rüberkommt und sich „Until I Arrive At Home, I’m On A Distant Road“ als schöne Akustiknummer entpuppt. Mit Härtegraden von Bands wie Skyforger oder Finntroll können Metsatöll definitiv nicht mithalten, aber wer folkloristischen Metal mit zahlreichen ethnischen Instrumenten wie Flöten, Sackpfeifen, Maultrommel, Mandoline oder der sieben-saitigen Kannel und zumeist klarem Gesang sowie vielen Melodien und einer gelungenen Atmosphäre mag, der darf dem neuen Metsatöll-Album eine Chance geben. Härtetechnisch ist das Ganze am ehesten mit Korpiklaani zu vergleichen, wenngleich Metsatöll weniger Humppa (im Sinne von fröhlich) und dafür nachdenklicher/atmosphärischer sind.
7/10 - SBr


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler