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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MIDIAN

MIDIAN

THRASHOLOGY (72:31 + 60:59 + Live-Videos min.)

AREADEATH PRODUCTIONS / CHINA-IMPORT
Von all den Demo-Tapes, die ich in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern vertrieben habe, ist mir „The Last War“ von den US-Boys Midian mit am besten in Erinnerung geblieben. Gerade erst (1990) von Mercenari (aufgrund der vielen Bands gleichen Namens) in Midian umbenannt, bei höchstens marginalen Veränderungen im Sound, legten die Jungs aus New Jersey mit dem Vier-Tracker „The Last War“ein Demo vor, dass in punkto Aufmachung und Songwriting trotz der damaligen Bandschwemme wirklich „outstanding“ war. Da machte es auch nichts, dass die Produktion leider nicht allerhöchsten Ansprüchen gerecht werden konnte. Ich meine mich erinnern zu können, dass „The Last War“, nicht zuletzt aufgrund der sehr guten Kritik von Götz Kühnemund im Rock Hard, eines der besser verkaufenden Demos im Stalle von Ragnarök war. Leider lösten sich auch Midian nach zwei weiteren Demos mangels Plattendeal und Grunge-Hype auf. Damals hätte ich mir nicht in meinen wildesten Träumen ausgemalt, dass ich runde zwanzig (!!) Jahre nach dem ersten Release einmal eine Rezension zu den jetzt auf Silberling erscheinenden Songs verfassen würde. Noch viel weniger hätte ich seinerzeit wohl geglaubt, dass eben diese CD auf einem chinesischen Label erscheinen würde. Tatsache ist aber, dass der damalige Mastermind der Band – und das war mitnichten Ausnahmeshouter Dean Martinetti, sondern Drummer Chris Hawkins – sich mit dem chinesischen Label AreaDeath Productions / Xmusick League ( http://www.areadeath.net / http://www.xmusick.com ) über einen auf 1.000 Exemplare limitierten Release des kompletten Mercenari/Midian-Backkataloges einig geworden ist. Seit einigen Wochen rotiert Nummer 37 (von 1.000) nun in meinem Player und blockiert das Teil für die sich auf meinem Schreibtisch türmenden weiteren Rezensions-CDs.
Kommen wir aber mal zur Musik: Midian (wie auch der Vorläufer Mercenari) laufen heutzutage eindeutig unter dem Banner Thrash. 1989 bis 1992 war man sich da nicht ganz so einig, denn viele der damaligen Reviews sprachen auch von Speed Metal, was daran lag, dass die Band bei aller Liebe zur Hochgeschwindigkeit sehr viel Wert auf Melodien legte. Sänger Dean verfügte aber trotz relativ hoher Stimme über eine unglaubliche Brutalität in seinem Organ und so schwebte die Combo irgendwo zwischen Brutalo-Speed und „Melo“-Thrash. (Nein, Keyboards waren damals kein Bestandteil von Speed & Thrash.) Neben den drei Midian-Demos („The Last War“ /1990; „“First Impressions“ /1991 und dem unveröffentlichten „“The Institute Of Audio Research Demo“ /1991) gibt es noch die beiden 89er Mercenari-Demos (einmal mit Dean, einmal mit seinem Vorgänger Alex am Gesang) sowie ein 90er Rehearsal von Mercenari, fünf Midian-Livesongs (1991) sowie drei Midian-Live-Stücke als Multimedia Videoclips auf „Thrashology“. Dazu gibt es ein fettes Booklet mit allen Songtexten, Photos, Hintergrundinformationen und einem ausgiebigen Interview mit Chris Hawkins. Neben dem hier abgebildeten neuen Cover gibt es noch dazu auf der Rückseite das famose Original-Artwork des „The Last War“-Demos von Joseph M. Linsner . Bestellen könnt ihr das Megateil für schlappe 15 US-$ (weltweit außerhalb US & Canada) auch bei der Band direkt. Visit
http://www.myspace.com/midianthrashnj oder meldet euch direkt bei Chris Hawkins ( drumspeak1971@aol.com ) Anspieltipps: „Suicide Pact“, „The Last War“, „Suicide Pact“, „Deathwatch“, „Suicide Pact“ und der ganze verdammte Rest.
10/10 - SBr


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