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BEYOND THE GRAVE

THE HUMAN TIDE (49:02 min.)

EIGENPRODUKTION / UK-IMPORT
Seit ihrem ersten Demo (“Forged In Retribution”/2005) verfolge ich nun die Karriere der Newcastle-Boys. Und die Hoffnung, der ich schon in der Rezension zu eben diesem Demo Ausdruck verlieh („…bin ich sicher, dass wir von BTG noch hören werden.“) hat sich über die Jahre bewahrheitet. Vier Jahre später und nach zwei weiteren Demos/EPs („The Craven Betrayal“/2006 und „Sands Of Desolation“/2008), deren Bewertungen sich in immer höhere Regionen schraubten, haben die fünf Jungs endlich ihr erstes Full Length am Start. Das dies eventuell ebenfalls in Eigenregie entstehen könnte, da die Jungs Offerten von kleineren Labels, die ihnen nicht mehr großartig weiterhelfen könnten, ausschlagen würden, zeichnete sich bereits zu „Sands Of Desolation“ ab. Das der Fünfer dagegen ein dermaßenes Hammerteil wie „The Human Tide“ in Eigenregie abliefern würde, überrascht denn doch ein bisschen. Ihrem Stil sind Beyond The Grave nach wie vor treu geblieben und auch wenn an einigen Stellen der Sound als Metalcore beschrieben werden könnte, so neige ich dazu die Band einfach als modernen Metal zu beschreiben. Die Kompositionen enthalten Bestandteile aus modernem Thrash, geradlinigem Metal sowie melodischem Death Metal, wobei aggressive Gitarren, fette Basslinien, harte Schlagzeugarbeit und wütende Shouts ebenso fester Bestandteil des Sounds der Combo sind wie jede Menge Melodien, catchy Hooks, tolle Harmonien und cleane Gesangsparts. Auch wenn die Leistung aller beteiligten Musiker weit mehr als Standardleistungen beinhaltet, so erweist sich die Person von Fronter Adam Jackson doch als echter Glücksgriff für die jungen Männer aus Englands nordöstlicher Industrie-Metropole. Aber auch kompositorisch hat man mit der unglaublichen Dynamik und Variabilität auf „The Human Tide“ alles in die Waagschale geworfen. Vom aggressiven Opener „Down Amongst The Dead“ über das geile Eröffnungsriff von „By The Light Of A Setting Sun“ und dem typischen Wechsel zwischen Grunts und cleanem Gesang, den coolen Chören in „Witness“ über den Piano-Beginn in der Power-Ballade (?) „In Memorium“ sowie das bereits vom Debüt-Demo bekannte, melodisch-melancholische „Dead By September“ (Iced Earth goes Metalcore), bei dem nach dem ersten Drittel das volle Brett aufgeboten wird, bis hin zu dem orientalisch inspirierten Instrumental „Interlude“, welches in aggressiver Manier von dem Drumkiller „Before My Eyes“ abgelöst wird (diese Komposition ist schon fast „altbacken“ zu nennen, lebt aber von der Intensität des Schlagzeugspiels, der perfekt eingepassten Gitarrenarbeit und den unglaublichen Vox des Sängers) bis hin zu dem fulminant abschließenden „No Time To Bleed“, bieten Beyond The Grave nur beste Ware. Keine Frage, neun fette Punkte. http://www.beyondthegrave1.com
9/10 - SBr


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