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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: ROB ZOMBIE

ROB ZOMBIE

HELLBILLY DELUXE 2 (44:09 min.)

ROADRUNNER RECORDS / WARNER
Wenn ich die Uhr mal 12 Jahre zurück drehe und an „Hellbilly Deluxe“ denke, war das zur damaligen Zeit ein Hammeralbum. Es knüpfte perfekt an die White Zombie Zeit an und war einfach ein Kracher. Auch das folgende Album „The Sinister Urge“ läuft auch heute noch immer wieder im heimischen CD-Player. Nachdem Herr Zombie sich dann mehr für das Filmgeschäft begeistern konnte als Musik zu machen konnte mich das zuletzt erschienene „Educated Horses“ nicht mehr so wirklich überzeugen. Umso gespannter war ich nun auf „Hellbilly Deluxe 2“, und ich stellte mir die Frage: kann Rob Zombie an alte Zeiten anknüpfen und wieder so ein Hammeralbum veröffentlichen? Um es kurz zu sagen: nein. „Hellbilly Deluxe 2" ist meines Erachtens zwar wieder deutlich besser als der Vorgänger, da die Songs wieder eingängiger und beißender sind, aber man hatte sich bei dem Titel und auch dem Coverartwork doch mehr erhofft. Insgesamt ist das Album dann doch im Vergleich zum ersten Teil recht ruhig und man vermisst die alte Aggressivität. Ich vermisse die Intensität, den Groove z. B. in Songs wie „Sick Bubblegum“. Im Jahre 1998 hätte er ebenfalls auf das Album gepasst, wäre aber wahrscheinlich bedeutend heftiger ausgefallen. So wirkt er wie ein halbgarer Abklatsch der damaligen Zeit. Der Opener „Jesus Frankenstein“ erinnert stark an alte Zeiten, „Virgin Witch" ist einer der Songs, wie man sie als gebührenden Nachfolger erwartet, gleiches gilt für „Burn“ oder „Cease To Exist“. Diese Songs haben Biss, düster, groovig, stampfende Gitarren und harte Beats und auch die Gesangsleistung von Herrn Zombie ist hier nicht so dünn wie bei den anderen Songs, sondern kraftvoll und energiegeladen. Songs wie „What?“ oder „Mars Needs Women“ plätschern dagegen gesehen irgendwie vor sich hin. In „Werewolf Baby“ verbindet Rob Zombie Southern Rock mit seiner Klangwelt und wagt sich zu guter letzt an einen über 9-minütigen Song „The Man Who Laughs“, der auch nach mehrmaligen Versuchen bei mir nur ein einziges Mal sein Ende erreicht hat, die anderen Male habe ich die Stopp-Taste bedient, weil es einfach zu langatmig wurde, sich den Song zu Ende anzuhören. Rob Zombie hat mit „Hellbilly Deluxe 2“ zwar endlich wieder an alte Zeiten angeknüpft und ein wieder durchaus hörbares gutes Album vorgelegt, aber an seine Glanzzeiten um die Jahrtausendwende reicht dieses Album nicht heran.
7 /10 - SSO


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