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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RICK SPRINGFI ....

RICK SPRINGFIELD & JEFF SILVERMAN

FROM THE VAULT (51:20 min.)

FRONTIERS / SOULFOOD
Irgendwie habe ich Rick Springfield, einen meiner Jugendheroes, im Laufe der 90er-Jahre aus den Augen, beziehungsweise Ohren verloren. In diesem Monat startet er gelich mit zwei Releases durch. Der Australier hatte sich in den Grunge-Jahren und nach seinen Ultra-Hits wie "Jessie`s Girl", "Celebrate Youth", "Don`t Talk To Starngers", "Human Touch" und vielen mehr dem Schauspielern gewidmet. Erst 2004 erschien eine neues Album, das sich recht gut auf dem amerikansichem Markt zu behaupten wußte. Knapp vierzig Jahre Musikkarriere hat der mittlerweile sechzig Jahre alte Barde auf dem Buckel. "From The Vault" soll eine "Best Of" Compilation und unveröffentlichte Tracks seiner Jahre mit Jeff Silverman sein. Ich kenne diesen Keyboarder allerdings lediglich vom 1985er Album "Tao". Zudem sind mir alle Solo-Alben von Rick von 1972 bis 1988 ein Begriff. Lediglich der Beitrag "Woman" vom 1987er Album "Rock Of Life" ist auf "From The Vault", aber da war Jeff nicht dabei. Keine Ahnung von wann diese Tracks stammen und welche davon jetzt erst veröffentlicht wurden, und welche nicht, was aber ohne Belang ist, denn auf den regulären Werken ist fast nichts vorhanden und dennoch klingen die Songs wie aus der Zeit seines Karrierehöhepunkts vom Anfang der 80er-Jahre. Es regiert der melodiöse, keyboardlastige Stadion-Rock des American-Mainstream. Abgesehen von der fetten Produktion ist es kaum zu glauben, daß diese Songs neu eingespielt wurden. Gerade der Opener "Dancing On The Edge Of The World" mit dem Kopfstimmen-Refrain könnte direkt aus den Charts von 1983 eingeflogen sein. Wie habe ich solche Ohrwürmer geliebt. Ein weiterer Track, "Right Planet, Wrong World", ist ganz großes Kino und reitet auf der gleichen Schiene. "You Write The Book", balladesker und mit einem traumhaften Keyboard-Teppich samt wunderschöner Vocals und herzzereissenden Backings ist das Non Plus Ultra aller High-School-Movie-Hits der 80er-Jahre. Unglaublich! "Monkey" ist leider einer dieser typischen Rick Springfield-Songs mit Funk-Riffs an der Gitarre, die mir nie lagen. Viele Lieder wie "Love Receiver" und insbesondere "Hey Eileen" trugen damals schon die typischen Trademarks des Sängers, die sich auf bekannteren Hits wiederfinden. Die hier befindliche, zweite Version von "Woman", klugerweise "Woman II" getauft, ist einfach grandios und traumhaft inszeniert. Dergleichen gilt für "In Veronica`s Head" mit dem hochstimmigen Gesang, der mich schon auf dem damaligen Hit "State Of The Heart" entzückte. Normalerweise rücken wir für alte Songs nur die "Ohne Wertung"-Phrase raus, aber ausgegangen davon, dass kaum jemand die Hits kennt, gibt es ausnahmsweise die Beinah-Höchstnote. Der guten alten Zeiten wegen.
9,5/10 - SBk


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