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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IN STRICT CON ....

IN STRICT CONFIDENCE

LA PARADE MONSTREUSE (49:32 min.)

MINUSWELT / SOULFOOD
Dennis Ostermann und sein Hauptbeschäftigungsfeld waren für mich schon immer, besonders seit er mit dem kongenialen Artworker Ingo Römling zusammenarbeitet, ein Projekt, bei dem mich die Verpackung mehr reizte als der Inhalt. Das liegt nicht daran, dass In Strict Confidence schlechte Musik machen. Es war nur nie so richtig meins. Und so fällt bei „La Parade Monstrueuse“ auch wieder das opulente Artwork ins Auge. Bei der Verpackung erwarte ich eine musikalische, liebevolle, leicht schräge aber durchaus ansprechende „Freakshow“ a la Baby Dee, Anthony and the Johnsons o.Ä., einen Silberling voller Vaudeville und Chanson. Nun, das wiederum ist nicht Dennis Ostermann seins. Dennoch, oder gerade deswegen, ist „La Parade Monstruese“ ein ausnahmslos gutes Album. ISC haben ihre Wurzeln immer noch im Electro. Hämmernde Rhythmen, flirrende Sequencer, wabernde Synthies. Das alles ist sehr tanzbar und druckvoll. Angereichert wird es immer wieder mit harten Gitarrenakkorden, die eine ordentlich Portion Rock in das Gefüge bringen, aber auch schon mal als Slidegitarre düstere Westernatmosphäre verbreiten oder akzentuiert akustisch Balladenflair erzeugen. Über allem thront aber unbestritten, das Händchen ISCs für Hooklines. Für Melodien, die ins Ohr gehen, die sich festsetzen und einem zum sofortigen Mitsingen, Mitsummen, Mitschwingen animieren. Gekrönt von der durchaus charismatischen, manchmal leicht gebrochenen und damit irgendwie lasziv klingenden Stimme Dennis Ostermanns und seinen, auf jeden Fall Erotik verbreitenden, weiblichen Mitstreiterinnen.
Und so lässt sich als Fazit eigentlich nur sagen:
„La Parade Monstruese“ ist ein In Strict Confidence-Album, das alles enthält, was man an dieser Band kennt, aber genügend Weiterentwicklung aufweist. Zwischen tanzbaren Electrorhythmen, harten Rocksongs, ordentlicher Aggression, filigranen Arrangements, wird auch nicht vor dem ganz großen Gefühl zurück geschreckt und das Ganze ist professionell, geschickt und intelligent ineinander verwoben. Vielleicht erinnern sie hier und da an andere Bands/Songs, (Manchmal gehen einem schon Namen wie ASP, Eisheilig oder bei „Ewige Nacht“ Unheilig, durch den Kopf) aber ISC sind zum Glück immer noch ziemlich eigenständig.
Es ist immer noch nicht so richtig meins, aber es ist eine gute CD.
8/10 - AvG


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