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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MILAN POLAK

MILAN POLAK

MURPHY´S LAW (46:23 min.)

LION / H´ART
Der Gitarrist aus dem Lion-Stall ist ja eher als Instrumentalist bekannt. Doch seit seinem letzten Gesangs-Album "Straight" aus dem jahr 2007 scheint er wohl Gefallen an der Sache gefunden zu haben. "Murphy`s Law" ist ein großer Schritt zurück zu den Roots des Hard-Rock. Erdiger, weniger bluesig, progressiver und trotzdem voller Melodien und Hooklines sowie mit einem frischen Sound gesegnet. Dass man auf manch bekannten orientalischen Klang stößt, stört hier Niemanden, denn es rundet die Musik nur perfekt ab. Im Gegensatz zu den meisten Gitarrenmusiker-Alben ist vorliegender Silberling verdammt zugänglich und praktisch nur songorientiert. Ein bisschen erinnert mich Milan an Ritchie Kotzen wenn der richtig zur Sache geht und seine experimentelle Phase hinten anstellt. "Inner Truth" ist ein Beispiel für den Ideenreichtum des Klampfers, der erst einen mittelöstlichen Sound integriert um dann in facettenreichen Metal zu verfallen, während die Gesangsphasen eher bieder verbleiben. Das beißt sich nicht, das ergänzt sich, zumal für die Backing-Vocals gute Sänger gefunden wurden, die für die melodische Ausrichtung der Songs zuständig sind. "Losing Me" geht ruhiger von der Feder und ertönt wie ein Scorpions-Klassiker der frühen 80er-Jahre, ist aber eher trist anzuhören und ohne Höhepunkt. Mit "Wannabes" und "The Opposite Of Love" beschreitet der ehemalige Shredder-King modernere Wege und präsentiert leichten Grunge mit Stoner-Rock. Und damit es nicht langweilig wird, setzt der Meister bei "Sheeple" auf progressives Gefrickel, während "Torn" rau-balldesk und melancholisch ertönt. Ganz der Singer/Songwriter mit anspruchsvollen Gitarren-Parts. Milan Polak ist für die nächsten Jahre bestens gewappnet.
8/10 - SBk


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