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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RAVENS CREED

RAVENS CREED

ALBION THUNDER (29:52 min.)

DOOMENTIA RECORDS / CYCLONE EMPIRE
Die britische Gruppe um den Ex-Skyclad Drummer Jay Graham bietet auf ihrem ersten richtigen Album (bislang gab es nur eine Single und eine 7“Picture Disc) eine recht derbe Mischung aus Thrash und Death Metal-Einflüssen, bei denen man mehr als einmal Einflüsse von alten Helden wie Celtic Frost oder auch Venom raushören kann, gerade bei den gnadenlosen Riffs und der recht düster ausgelegten Atmosphäre. Zwar kommt das Album nur auf knapp dreissig Minuten Spielzeit, aber diese haben es durchaus in sich denn die Band lässt ihre Zuhörer kaum mal zum Atmen kommen, sondern prügelt in dieser halben Stunde zwölf Songs runter, so dass einen wirklich die Kinnlade runterklappt. Dabei schafft es die Band wirklich sehr gut die knallharten Passagen mit einer sehr groovigen Atmosphäre anzureichern die schon ein wenig was von härteren Stoner Rock hat, so dass man sich neben Venom und Celtic Frost auch durchaus an das Album „Wolverine Blues“ von Entombed erinnert fühlt, das einen ähnlich groovigen Mix hatte. Aber wo Entombed auf dem Album noch eher das Tempo etwas gedrosselt haben, da drücken Ravens Creed durchaus auf’s Tempo. Und so sind Songs wie „Pox Mortis“ oder der der sehr starke Opener „Peace Through Superior Firepower“ recht schnell ausgelegte Riffer die zeigen, dass man schnellen Death Metal durchaus sehr gut mit den recht groovig angelegten Riffs verbinden kann. Was mir besonders an dem Album gefällt ist, dass die Band sich absolut nicht um irgendwelche Trends kümmert die es momentan in der härteren Metalszene gibt, sondern einfach ihr Ding durchzieht und ihre durchaus älteren Einflüsse geschickt in einen zeitlosen Sound einflechtet. Mit Sicherheit kein Album für Jedermann, aber Leute, die Freude haben an spannend gemachter Musik härterer Gangart haben, ein wirklich interessantes Album.
8,5/10 - TE


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