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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BIFRÖST

BIFRÖST

HEIDENMETAL (52:07 min.)

EINHEIT / SOULFOOD
„Heidenmetal“ ist genau die Art von Album, die allerorten wie auf Kommando die generischen „Das-Rad-wird-nicht-neu-erfunden“-Kritiken hervorrufen wird. Verklärte Romantik und so weiter. Als ob das dagegen innovativ sei, zum Schmunzeln… Logisch, inhaltlich erwarten einen tausendfach verwendete Themen, zwischen Midgard und Asgard, und Bifröst schert sich nicht die Bohne, dass man hier mit Kitsch gesalzen hat, wie eine ganze Horde verliebter Köche in Odins Küche. Doch für diejenigen, für die ein solches Album gemacht wird, muss es genau so sein, schließlich ist das Teil der Aufgabe, und wen wundert es, das Bifröst in der nordischen Mythologie die Regenbogenbrücke zwischen den genannten Welten ist. Recht schillernd ist dieses Werk in der Tat. Auch musikalisch, denn „Heidenmetal“ erfüllt sämtliche Aufgaben, die das Genre stellt. Lebhafte, mitreißende Melodien entwickeln sich in hymnische Bänder, die wie bunte Fahnen über den 12 Songs wehen, die zwischen Black-, Death- und Paganmetal eingängig hin und her segeln. Trotz der einigermaßen extremen Vocals ist die Mischung nicht unbotmäßig hart und grundsätzlich gelungen. Etwas weniger beladen würde Bifröst´s Drachenboot durchaus schicker im Wasser liegen. Und mit zwei, drei echten Ausnahme-Songs an den Ruderbänken auch eine noch dynamischere Figur abgeben. Davon ab, viele Ähnlichkeiten lassen sich naturgemäß zu solchen Protagonisten ausmachen, die üblicherweise die gleiche Fangemeinde um sich scharen oder die gleichen Einflüsse haben und bei denen Mithotyns „King Of The Distant Forest“ auf der All-Time-Playlist steht. Nicht wenige sind darunter, die ebenfalls Einheit Produktionen ihr zu Hause nennen und zwischen die sich die Salzburger nahtlos eingliedern und am Ende so ordentlich schlagen, dass man sich mit diesem zweiten Album bereits im oberen Jahrgangsviertel bewegt. Lange Rede, kurzer Sinn, Fans des Genres dürfen, ja müssen bedenkenlos zugreifen. Asaheil ok vana!
8/10 - MG


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