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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RESONANCE ROO ....

RESONANCE ROOM

UNSPOKEN (57:39 min.)

MY KINGDOM RECORDS / TWILIGHT
Mit Resonance Room stellt sich mal wieder eine italienische Band vor, die sich am Besten irgendwo zwischen den Genres Progressive Rock und Gothic Metal einordnen lässt. Auch ein Blick auf das düstere Artwork und die Texte lässt erahnen, dass es sich hier nicht um wirklich fröhlich klingende Musik handelt. Dieser Eindruck wird auch von dem recht traurig klingenden Intro „Unspoken“ und dem nachfolgenden „Escape“ bestätigt, in dem sich traurig klingende Keyboards mit harten Riffs und eingehenden Melodien verbinden. Am Besten lässt sich die Musik wohl als eine Mixtur aus Bands wie „Porcupine Tree“, „Anathema“ und „Katatonia“ beschreiben. Die sechs Italiener schaffen es auch durchaus etwas eigenes aus diesen Bestandteilen zu schaffen, und so gibt es auf „Unspoken“ durchaus ein paar sehr gute Songs. Neben den bereits schon erwähnten Songs fällt mir da auch das sehr abwechslungsreiche zwischen Schwermut und Härte schwankende „Maybe You Are...“ oder das tolle etwas epische „Unspoken“ ein. Die Italiener haben durchaus ein gutes Händchen für gut klingende und eingehende Melodien und eine gute Mixtur zwischen härteren Riffs und ruhigeren, melancholischen Parts zu finden. Auch baut man immer wieder ein paar sehr gut ausgetüftelte progressive Passagen ein, ohne dass diese zu stark im Vordergrund stehen würden, sondern sich sehr geschickt in das Gesamtbild einfügen, aber es dennoch genügend Feinheiten zu entdecken gibt. Besonders die Gitarrenarbeit weiß zu gefallen. Des weiteren hat man mit Alessandro Consoli auch durchaus einen guten Sänger an Bord, der es problemlos schafft sich zwischen den verschiedensten Gesangstilen zurecht zu finden die man auf diesem Album verwendet. Dies reicht vom eindringlichen ruhigen Gesang, über sehr starken klaren Gesang bis hin zu einzelnen Grunts. Dies macht auf jeden Fall eine Stärke der Band aus. Zwar fehlt hier und da noch etwas der letzte Schliff und bei manchen Songs scheint die Band so ein wenig den Faden zu verlieren und manche Passagen wirken etwas langatmig. Aber man darf auch nicht vergessen, dass es sich hier noch um eine sehr junge Band handelt und es mit Sicherheit noch viel Spielraum nach oben gibt. Und es gibt ja auch genügend gute Songs auf dem Album die eine gute Note rechtfertigen. Aber „Unspoken“ ist schon mal ein erstes kleines Ausrufezeichen einer Band die durchaus Talent hat. Für Genrefans mit Sicherheit interessant.
7/10 - TE


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