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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RAISED FIST

RAISED FIST

VEIL OF IGNORANCE (41:05 min.)

BURNING HEART RECORDS / INDIGO
Was man von Raised Fist und ihrem fünften Longplayer erwarten kann, ist anhand ihrer Single und dem gleichzeitigen Opener des Albums ‘Friends And Traitors‘ gut nachzuvollziehen. Eingängiger Hardcore-Punk gepaart mit einer gehörigen Portion Wut, dazu eine gehörige Portion Spielfreude und ein Energielevel am Anschlag, fertig ist der Vierzehntracker „Veil Of Ignorance“. Nein, nicht ganz so einfach, denn man hat das Tempo auch mal etwas zurückgenommen und einen Midtempokracher wie ‘Wounds‘ aufgenommen, der Live den Pit zum kochen bringen wird. Aus den beschriebenen Zutaten dann noch gute Songs zu kreieren, ist für die Schweden mittlerweile eine Art Routineaufgabe. Mit der Zurücknahme des Härtefaktors ist etwas mehr Abwechslung in die Kompositionen gekommen, so dass sich das Album über die gesamte Spielzeit betrachtet gut konsumieren lässt. Aufgrund des Gesangs, der wie heisere Shouts rüberkommt, wirkt das Gesamtpaket dann doch etwas limitiert, denn der eindimensionale Gesangsstil ist auf Dauer etwas nervig. Dass es dann auch etwas reduzierter geht, hört man bei der nächsten Midtemponummer ‘My Last Day‘, wobei gerade diese Stücke für mich herausragen und mit Nachhaltigkeit aufwarten können. Doch die Mischung macht es auch, hierfür steht ‘Words And Phrases‘, sozusagen mein dritter Anspieltipp. Stellt man sich auf den Standpunkt, dass Hardcore-Punk schnell, hart und dreckig sein muss, haben Raised Fist alles richtig gemacht. Unter Berücksichtigung der weiteren Möglichkeiten ist „Veil Of Ignorance“ ein Album, dass man nicht einfach ignorieren sollte, denn hier gibt es mehr Licht denn Schatten zu entdecken, wobei man den einen oder anderen Füller dann doch getrost ignorieren kann. Dass Album dann auch noch mit einem Instrumental ausklingen zu lassen, hat was. Over and ‘Out‘.
7,5/10 - RB


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