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ALLE REVIEWS :: Index: 'A' :: A LOWER DEEP

A LOWER DEEP

BLACK MARYS (60:39 min.)

EIGENPRODUKTION / US-IMPORT
Das Quartett aus Alabama meldet sich mit neuem Material zurück und macht es allen Schubladendenkern und –hörern erneut nicht leicht. Wie schon auf dem vor einigen Jahren hier besprochenen Vorläufer „Trinity“ sitzen A Lower Deep musikalisch betrachtet zwischen vielen Stühlen und bewegen sich zwischen US Metal, Progressive, melodischem Thrash und etwas Doom. Passend dazu haben sich die vier talentierten Südstaatler ein Konzept ausgedacht, dass – basierend auf den Geschichten von Greg Keys – sich den menschlichen Alpträumen widmet. Jenen, die den arglosen Träumer im Schlaf heimsuchen als auch solchen, die einen im wirklichen Leben treffen und so verstörend sind, dass man glaubt sich noch in einem Traum zu befinden. Ebenso krass wie diese lyrischen Ergüsse mögen manche die musikalische Reise von A Lower Deep empfinden, die nicht nur von der angesprochenen Vielfalt zehrt, sondern auch von einer durchgehend unheimlichen Atmosphäre gespeist wird. Dazu trägt sowohl die Gitarrenarbeit von Troy Reid bei, der, ganz in der Tradition von Nevermore (oder auch mal Iced Earth), düstere Töne bevorzugt, als auch der ebenso atmosphärische Gesang von Billy Mullican, der irgendwo zwischen Warrel Dane (Nevermore) und John Arch (ex-Fates Warning) liegt. Wer meine Rezension zu „Trinity“ kennt, könnte nun zu dem Schluss kommen, dass sich nichts bei den Jungs aus Alabama verändert hätte. Dies würde dem neuen Longplayer allerdings nicht gerecht werden, denn mit „Black Marys“ hat sich die Band schon weiterentwickelt, wenngleich sie ihren einmal beschrittenen Pfad nicht verlassen hat. Leider hat man es hier und da – wie etwa mit dem „Blast“ Part in „Bleed“ - etwas mit der Experimentalität übertrieben, denn diese Art von „Auswuchs“ passt nun so gar nicht zum Sound von A Lower Deep. Zum anderen hat man den Kritikpunkt „fehlende Transparenz“ und „altbackene Produktion“ des Vorläufers mit dem Engagement des Produzenten Chaz Najjar (ex-Mitarbeiter des Morrisounds) sowie James Murphys für den Mastering-Job diesmal abgestellt. Wer also komplexen Metal mit vielfachen Genreüberschneidungen mag, der dürfte seine helle Freude an „Black Marys“ haben. Acht Punkte.www.alowerdeep.com ; http://www.myspace.com/alowerdeep
8/10 - SBr


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