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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MOB RULES

MOB RULES

RADICAL PEACE (52:48 min.)

AFM / SOULFOOD
Mit „Radical Peace“ legen die Deutschen Progger Mob Rules bereits ihr sechstes Studioalbum vor. Nachdem man bereits vor ein paar Monaten die sehr gute Singleauskopplung „Astral Hand“ den Fans vorstellte, wurde die Erwartungshaltung an das neue Album noch etwas gesteigert. Aber die Band schafft es diese Erwartungshaltung auch zu erfüllen. Denn die Mischung aus Power Metal, der mehr als einmal an Edguy erinnert, Prog Metal und sehr vielen symphonischen Einflüssen funktioniert auch auf dem sechsten Album sehr gut. Wobei die Band gerade härtemäßig sogar noch ein Schippchen drauflegt und doch teilweise härter klingt als in der Vergangenheit. Was dem Sound der Band durchaus gut tut. So können neben der sehr eingängigen Single „Astral Hand“ vor allem die beiden Eröffnungsnummern, das recht harte, aber dennoch melodische und eingängige „Chilrdren Of The Flames“ und das recht orchestral und episch angelegte „Trial by Fire“ sehr überzeugen. Die Band schafft es auch diesen hohen Standard über die gesamte Spielzeit zu halten, da die Kompositionen alle recht abwechslungsreich gestaltet sind und mit vielen kleinen instrumentalen Zwischenspielen aufwarten können. Und auch die sehr abwechslungsreiche und variable Stimme von Sänger Klaus Dirks trägt dazu bei, dass die Kompositionen der Band so gut funktionieren. Dirks schafft es immer wieder genau die richtigen Töne für die jeweilige Komposition zu finden. Wobei die Lieder immer noch mehr in Richtung klassischen und symphonischen Power Metal tendieren, was man gerade immer wieder an den Gitarrenläufen und den Keyboardsequenzen erkennt. Aber die Prog-Anteile sind immer noch vorhanden im Sound der Band und sorgen auch für den Widererkennungswert ihrer Kompositionen, den die Band sich inzwischen erarbeitet hat. Vor allem schafft es auch die Band die meisten Kompositionen so auszuarbeiten, dass sie trotz aller Keyboards und orchestralen Sounds nicht in Bombast und Kitsch versinken, was ja durchaus ein Problem bei dieser Musikart sein kann. Im Mittelpunkt der Kompositionen steht mit Sicherheit das 18-Minütige „The Oswald File“, das ganz im Zeichen einer klassischen Prog-Nummer aufgebaut ist und wirklich sehr spannend und abwechslungsreich gestaltet wurde und sich nicht hinter anderen Prog-Epen der jüngsten Vergangenheit verstecken muss. Für weitere Spannung sorgt das interessante Text-Konzept das sich die Band ausgedacht hat, in dem in jeden Song ein anderes geschichtliches Thema angegangen wird. Insgesamt ein wirklich mehr als gelungenes Album das zeigt, dass die Mischung aus Prog und Power Metal auch in sehr symphonischer Art mehr als nur gut gelingen kann, ohne dass alles in Kitsch versinkt. Mehr davon.
8,5 / 10 - TE


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