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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: METAL WITCH

METAL WITCH

RISEN FROM THE GRAVE (41:10 min.)

EIGENPRODUKTION / SELBSTVERTRIEB
Über die norddeutsche Combo Metal Witch wurde ich erst anlässlich der irischen Split-CD „Outbreak Of Metal Vol. I“, auf welcher sie zusammen mit den US-Thrashern Vindicator vertreten waren, aufmerksam. Aufgrund der guten Rezi bekam ich von der Band ihren aktuellen Longplayer „Risen From The Grave“ zugeschickt, wofür ich echt dankbar bin. Selten findet man heutzutage einen Silberling, der mit erstklassigen und vor allen Dingen lupenreinen Heavy Metal-Stücken angefüllt ist und dabei doch nicht den oftmals aufgesetzt wirkenden und deshalb total lächerlichen True Metal-„Spirit“ ausströmt. Wahrscheinlich ist auch das der Grund dafür, dass die Jungs schon seit 1985 (und nach Unterbrechung wieder ab 1998) ohne Plattenvertrag dastehen. Scheiben wie „Risen From The Grave“ erscheinen anno 2000+ nur in Eigenregie oder auf kleinen Undergroundlabels, während die etablierten Companies noch immer auf den schnellen Euro mit Trendmusik hoffen.
Anyway, der tolle Opener „Believe In The Power Of Rock“ (1.000x besser als der klischee-behafte Titel vermuten lässt) sowie das stark Maiden-inspirierte (achtet auf die geilen Double-Leads und die arg bekannte Melodie!) „The Count Has Risen From The Grave“, beide bekannt von der Split, sind die herausragenden Songs des Albums. Aber nach dem meines Erachtens maximal durchschnittlichen, da musikalisch etwas flach wirkenden UDO-ähnlichem Stampfer „Queen Of Blood“, beweist der Fünfer mit den weiteren sieben Stücken, das meine Split-Euphorie keineswegs übertrieben war. Egal ob das coole Instrumental „Ghost“, das Saxon-mäßige und mit schönem Solo ausgestattete „Faster Than A D-Train“, das eingängige, dezent an Motörhead erinnernde „The Roar Of The Crowd“ oder der Accept-sound-alike-song „Ugly Game Called War“ läuft, Metal Witch überzeugen mit Herzblut und erfrischend knackigen und untrendigen Metal-Songs reinsten Stahles. Halt, „Valley Of The Kings“ dringt zeitweise in Thrash-Gefilde vor, steht der Band aber ebenfalls bestens zu Gesicht (genau genommen ist der Track ein weiteres Highlight der CD) als auch die aufgrund Aufbau und Tempo etwas punkig wirkende Band-Hymne „Metal Witch“ sind kein purer Heavy Metal, bringen aber Abwechslung als auch weitere Qualität ins Spiel. Was soll man noch dazu schreiben? Außer: Kaufen! Sofort!
Bestellungen über http://www.metalwitch.de oder http://www.myspace.com/metalwitches
9/10 - SBr


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