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ALLE REVIEWS :: Index: 'W' :: WARPATH

WARPATH

DAMNATION (39:37 min.)

EIGENPRODUTION / UK-IMPORT
Die britischen Warpath haben wenig Kosten und Mühen gescheut um ihr Debüt „Damnation“ möglichst professionell unter die Leute zu bringen. Ein Cover-Artwork, das auch von Ed Repka stammen könne (Lee Gaskins ist allerdings der Name des verantwortlichen Künstlers), eine glasklare Produktion und beim Mastering hat kein geringerer als James Murphy Hand angelegt.
Im Vergleich zum Demo „Cataclysm“, welches ich vor Jahren mal zur Besprechung auf dem Tisch hatte, hat sich doch ein wenig getan bei den Jungs aus Swansea, die von der britische Presse u.a. als die neue Thrash-Sensation und beste Thrash-Band der Insel abgefeiert werden. Zweifellos steht der zweite Gitarrist der Band hörbar gut zu Gesicht, die Produktion ist ebenfalls über jeden Zweifel erhaben, Songwriting- und Arrangement-Talente sind vorhanden und die instrumentalen Fähigkeiten sind als gelungen dargestellt zu bezeichnen, insbesondere die Riffs sind oftmals erste Sahne. Trotzdem würde ich Warpath nicht als Speerspitze des UK-Thrash bezeichnen. Und das ist ganz allein auf den Gesang von Gitarrist Richard Goss zurückzuführen. Thrash-Sänger sind eigentlich nie filigrane Stimm-Akrobaten, das erwartet auch niemand, aber selbst bei stimmlicher Limitierung sollte ein bisschen Charisma in der Stimme mitschwingen und/oder der Frontmann um ein Mindestmaß an Abwechslung bemüht sein. Die leicht nasale Stimme von Richard bleibt jedoch trotz – oder wegen? – aller Aggression sehr monoton und hat kaum Ausstrahlung. Eine abschließende Wertung zu „Damnation“ fällt mir deshalb auch mehr als schwer: Da ist auf der einen Seite der wirklich schwache Gesang, auf der anderen Seite das wirklich erstklassige Riffing. Wer gerne raubeinigen Thrash (Xentrix, Onslaught, Exodus, Kreator) mag, der sollte einfach selbst mal in die Ergüsse der Band reinhören und sich ein Urteil bilden. http://www.warpath-online.com ; http://www.myspace.com/warpathuk
7,5/10 - SBr


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