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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RED CIRCUIT

RED CIRCUIT

HOMELAND (46:43 min.)

LIMB / SOULFOOD
Der progressive Spätsommer oder Frühherbst, ganz wie man es nimmt, scheint es in sich zu haben, zumindest wenn ich das beurteile, was meinen CD-Player zum rotieren bringt. Red Circuit hatte ich bei der Veröffentlichung des Debüts zwar ebenfalls zur Rezension vorliegen, irgendwie hat „Trance State“ bei mir aber nicht so recht eingeschlagen und ich befand den Keyboardsound für zu dominant. Da bei Red Circuit aber keine Unbekannten am Werk sind und die Grundzutaten stimmen, sieht es mit dem Nachfolger „Homeland“ schon mal ganz anders aus. Zumindest, so weit ich es beurteilen kann, denn die Download-Promo hat beim starken Song ‚‘Sun Of Utopia‘ kleine Aussetzer und verzerrt beim nachfolgenden ‘Through The Eyes Of A Child ‘ so stark, dass die Skiptaste herhalten muss. Aber „Homeland“ kann das nicht aus der Spur werfen, denn bereits der Titeltrack als Opener der Scheibe zeigt, dass das Album rockt und eine starke Energie und Dynamik versprühen wird. Ausschlaggebender Bestandteil ist ein gitarrenlastigerer Fokus, der das Keyboard etwas weiter nach hinten drückt und so zu einer besseren Mischung der jeweiligen Anteile führt. Darüber hinaus ist der Riffanteil gewachsen, die melodische Rockschiene wurde konsequenter bedient und die Songs haben Wiedererkennungswert und fastgar hymnische Charakterzüge, so dass neben dem Opener auch Songs wie ‘The World Forgotten Sons‘ und ‘Fall In The Skies‘ definitives Hitpotenzial aufweisen und dem Album gut zu Gesicht stehen. Wie bereits beim Debüt ist Chity Somapala die geniale Stimme hinter dem Mikro, wobei sich Andy Kuntz – z. B. beim Opener – ebenfalls gesangstechnisch eingebracht hat und in den Backing Vocals präsent ist. Diesmal stimmen alle Zutaten und musikalisch ist alles da, wo es nach meinem Geschmack hingehört. Dazu ist das Songmaterial abwechslungsreich gelungen und das Album im wahrsten Sinne eine runde Sache. Somit komme ich nicht umhin, hier die Acht zu zücken. Die Steigerung mag im Vergleich zum Debüt nicht gar so deutlich sein, aber die Diskussion, ob das erste Album ein Tick zu gering bewertet wurde, überlasse ich doch lieber Euch.
8/10 - RB


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