Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RASMUS RASMUS ....

RASMUS RASMUSSEN

Blágrøna Ljósmyrkrið (21:11 min.)

TUTL RECORDS / FÄRÖER-IMPORT
Einen Namen hat er sich als Gitarrist der färingischen Rock-Band Makrel sowie zahlreichen gewonnenen Contests gemacht und diesen dann mit exzellenten Instrumental-Alben ausgebaut, von denen mich das letzte, „Poems In Sound“, wirklich in eine andere Welt versetzt hat. Mit „Blagrona Ljosmyrkrid“ legt Rasmus nun sein viertes Solo-Werk vor, das mich allerdings mehr als verwundert. Dass einen talentierten Musiker nach diversen, vielleicht sogar ähnlich gestrickten Werken ein neues Terrain reizt, mag nicht weiter verwundern, trotzdem irritiert die Konsequenz mit der dieser Wechsel vollzogen wird. Denn letztlich handelt es sich bei diesem Output in keinster Weise um ein Gitarren-Album. „Blagrona Ljosmyrkrid“ pendelt vielmehr zwischen meditativer Musik („Manin Og Solin Blasa Silvur Og Gull“), welche mit Wasserrauschen unterlegt ist (Wasser ist natürlich immer zentraler Bestandteil auf dieser kleinen Inselgruppe der Färöer – wie auch auf dem famosen Cover des Digi-Packs verdeutlicht wird), jeder Menge sphärischer Klänge bis hin zu experimentellen Sounds, auf denen die tiefen Töne des Cellos im Hintergrund brummen, während die schon fast schräg zu nennenden Violinen-Klänge den Hörer im Vordergrund beschallen (vgl. „Sinnistyngdin“). Selbst Stimmen gibt es auf diesem Instrumentalalbum zu hören, wenngleich sich diese in kurzen Echos und Halleffekten auf „Longsulin“ beschränken. Nur Riffs und Akkorde sind demgegenüber auf „Blagrona Ljosmyrkrid“ in kaum nennenswerter Menge vertreten. Lediglich der Opener „Manin Og Solin Blasa Silvur Og Gull“ weist einige Gitarrenklänge auf und dann – so spät schon gar nicht mehr erwartet - im letzten Track („Kavsins Yndi Og Kraft“) einige härtere Gitarrenanschläge und sogar ein wenig Schlagzeugspiel. Wer also Makrel oder die vorhergehenden Solo-Alben mag, der wird von „Blagrona Ljosmyrkrid“ möglicherweise enttäuscht oder doch zumindest sehr überrascht sein. Deshalb vor dem Kauf über http://www.tutl.com besser erstmal auf http://www.myspace.com/rasmusrasmussen reinhören oder eine der zahlreichen Download-Möglichkeiten nutzen.
Ohne Wertung - SBr


[ Zurück zum Index: 'R' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler